Christel und Albert Resing feiern diamantene Hochzeit
Romantische Geschichte beginnt auf einer Brücke

Horstmar/Laer -

Ihre romantische Beziehung begann auf einer Brücke in Greven an der Ems. Dort lernten sich Christel und Albert Resing vor vielen Jahren kennen und lieben. Am Donnerstag feierten die beiden 82-Jährigen ihre diamantene Hochzeit, wo zu sie viele Glückwünsche erhielten. Die Eheleute leben im St.-Gertrudis-Haus. Die Jubelbraut stammt aus Königsberg und ihr Mann aus Laer.

Donnerstag, 08.08.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 11.08.2019, 15:50 Uhr
Zu den ersten offiziellen Gratulanten bei Christel und Albert Resing (vorne) im St.-Gertrudis-Haus gehörten am Donnerstag Bürgermeister-Stellvertreter Ludger Hummer (2.v.r. hinten) und die stellvertretende Landrätin Gisela Köster (Mitte, hinten).
Zu den ersten offiziellen Gratulanten bei Christel und Albert Resing (vorne) im St.-Gertrudis-Haus gehörten am Donnerstag Bürgermeister-Stellvertreter Ludger Hummer (2.v.r. hinten) und die stellvertretende Landrätin Gisela Köster (Mitte, hinten). Foto: fn

Das seltene Jubiläum der diamantenen Hochzeit feierten Christel und Albert Resing am Donnerstag. Die beiden 82-Jährigen leben im St.-Gertrudis-Haus. Im dort festlich geschmückten Begegnungsraum gratulierte die stellvertretende Landrätin Gisela Köster dem Jubelpaar. Sie überbrachte auch Glückwünsche im Namen des Ministerpräsidenten des Landes NRW und des Kreises Steinfurt. Neben einem Blumenstrauß hatte die Besucherin typisch west­fälische Leckereien im Gepäck. Für die Stadt Horstmar gratulierte der stellvertretende Bürgermeister Ludger Hummert , der einen Einkaufsgutschein und einen Blumenstrauß mitgebracht hatte.

„Es gab Höhen und Tiefen während der 60 Ehejahre, aber wir sind immer wieder zusammengekommen und darüber sind wir stolz“, berichteten die Eheleute. Die Geburtsstätte der beiden liegt rund 2000 Kilometer auseinander. So wurde die Jubelbraut in Königsberg geboren, während Albert Resing das Licht der Welt in Laer erblickte.

Die Liebe führte die beiden auf seltsame Weise zusammen. So musste Christel Resing mit ihrer Mutter und den Geschwistern in den Wirren des Krieges fliehen. Zunächst fand die Familie in Wittenberge im Nordwesten Brandenburgs eine neue Bleibe. Eine weitere Flucht führte sie in ein Lager nach Stukenbrock-Hohenholte. Weil es dort keine Arbeit gab, erfolgte eine Umsiedlung nach Greven (Ems). Auf einer dortigen Brücke nahm die romantische Beziehung ihren Anfang.

„Wir waren mit einer Gruppe Mädchen unterwegs und Albert mit Junggesellen. Auf der Brücke sprach er mich an und bereits da hat es gefunkt“, erinnert sich die Jubelbraut.

Bis zur Geburt ihrer sechs Kinder arbeitete sie bei der Firma Schründer & Sohn. Albert Resing hat seinen Lebensunterhalt als Maurer in verschiedenen Firmen verdient. Er war aktiver Fußballer beim TuS Laer 08 und entsinnt sich noch sehr genau an die Begegnungen mit dem TuS Germania Horstmar, als jeweils um den auf der Grenze liegenden Bahnhof gespielt wurde.

Der Lebensmittelpunkt der Eheleute lag in Laer. Dort errichtete das Paar ein eigenes Haus, das es schweren Herzens verkauft hat. Heute fühlen sich beide im Horstmarer Altenwohnheim sehr wohl.

Durch eifriges Lesen der Tageszeitung hält sich das Duo auf dem Laufenden. Gerne denkt es an seine Reisen, insbesondere nach Gran Canaria und nach Amerika zurück. Besonders freuen sich die Resings, wenn neben den sechs Kindern auch die 15 Enkel und drei Urenkel zu Besuch kommen.

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