Diamantene Hochzeit im Hause Gnoth
Alles in Zufriedenheit gemeistert

horstmar -

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten am vergangenen Donnerstag die Eheleute Hartmut Gnoth und Ingrid, geborene König, die am Schorlemer Weg wohnen. Es gratulierten neben der Familie auch die Nachbarn sowie die stellvertretende Landrätin Gisela Köster, Bürgermeister Robert Wenking und Prädikant Alexander Becker.

Freitag, 27.09.2019, 23:41 Uhr aktualisiert: 30.09.2019, 16:10 Uhr
Die Eheleute Ingrid und Hartmuth Gnoht freuten sich üb er die Glückwünsche der stellvertretenden Landrätin Gisela Köster (r.), Bürgermeister Robert Wenking (hinten r.) und Prädikant Alexander Becker (hinten l.) zu ihrer Diamantenen Hochzeit.
Die Eheleute Ingrid und Hartmuth Gnoht freuten sich üb er die Glückwünsche der stellvertretenden Landrätin Gisela Köster (r.), Bürgermeister Robert Wenking (hinten r.) und Prädikant Alexander Becker (hinten l.) zu ihrer Diamantenen Hochzeit. Foto: Franz Neugebauer

Dieser machte dem Jubelpaar eine besondere Freude. Er feierte mit der Geburtstagsrunde eine gemeinsame Morgenandacht. Gisela Köster hatte im Gepäck Glückwunsche des Ministerpräsidenten, des Landrates und einen Geschenkkarton mit Münsterlandbotschaften, Bürgermeister Robert Wenking überreichte einen Gutschein nebst Blumenstrauß mit einem Auszug aus dem Heiratsregister der Stadt.

Die Geburtsorte des Jubelpaares liegen weit auseinander. Während Hartmut Gnoth in Oberschlesien das Licht der Welt erblickte, wurde Ehefrau Ingrid in Pommern geboren.

Eine reine Odyssee ist die Vertreibung von Hartmut Gnoth, der zunächst in Österreich landete und dort ein Jahr im Lager war. 1946 kam er dann nach Horstmar. Er erlernte das Friseurhandwerk und wechselte wegen zu geringer Entlohnung zur Firma Schulte & Dieckhoff.

Ein Meilenstein im beruflichen Leben war der Aufbau der EDV beim Kreis Steinfurt ab 1971. Die letzten Berufsjahre arbeitete er bei der Stadt Greven.

In der Burgmannstadt kennt man ihn als Begründer des Lauftreffs beim TuS Germania Horstmar. Seine Laufleidenschaft führte ihn zu Lauf-Marathons durch ganz Europa bis hin nach Amerika.

Sein besonderes Engagement gehörte dem Aufbau der noch jungen evangelischen Kirchengemeinde in Horstmar. In einer evangelischen Jugendgruppe lernte er auch seine Frau kennen. Sie war lange Zeit in der Firma Schulte & Dieckhoff beschäftigt. Seit 1961 wohnt das Jubelpaar in ihrem Haus. Zur Familie gehören zwei Töchter und vier Enkelkinder. Gerne sind alle immer wieder in den Harz gefahren, denn dort besaß das Ehepaar eine Ferienwohnung.

Wenn sie auf 60 gemeinsame Lebensjahre zurückblicken, sagen sie übereinstimmend: „Wir haben alles in Zufriedenheit gemeistert.“

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