Horstmarer Bruderschaft erhält den Innogy-Klimaschutzpreis
Katharinen lieben die Natur

Horstmar -

Die naturliebenden Schützen der Bruderschaft St. Katharina richteten seit 2018 ein 500 Quadratmeter großes Gelände des Vereins als Wildblumenwiese ein. Damit tragen sie zum Erhalt natürlicher Umweltbedingungen bei. In diesem Jahr wurden zusätzliche neue Samen ausgesät sowie Nistkästen und Insektenhotels aufgestellt. Als Auszeichnung für ihren Einsatz im Sinne des Umweltschutzes erhielten die Katharinen am Dienstagabend während einer Feierstunde im Historischen Rathaus den Innogy-Klimaschutzpreis, der mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro verbunden ist.

Mittwoch, 02.10.2019, 16:16 Uhr aktualisiert: 02.10.2019, 16:18 Uhr
Klaus Roters hält die Klimaschutz-Urkunde in den Händen, neben ihm Monika Schürmann, Schützenbrüder und Vertreter der Stadt Horstmar und des Rates.
Klaus Roters hält die Klimaschutz-Urkunde in den Händen, neben ihm Monika Schürmann, Schützenbrüder und Vertreter der Stadt Horstmar und des Rates. Foto: Rainer NIx

Die Natur in ihrem Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen, ist in der Burgmannsstadt ein großes Anliegen. Das machte Bürgermeister Robert Wenking am Dienstagabend bei der Verleihung des Innogy-Klimaschutzpreises an die Bruderschaft St. Katharina deutlich.

Die naturliebenden Schützen richteten seit 2018 ein 500 Quadratmeter großes Gelände des Vereins als Wildblumenwiese ein. Damit tragen sie zum Erhalt natürlicher Umweltbedingungen bei. In diesem Jahr wurden zusätzliche neue Samen ausgesät sowie Nistkästen und Insektenhotels aufgestellt.

„Als Auszeichnung für seinen Einsatz im Sinne des Umweltschutzes erhält der Verein die Klimaschutzpreis-Urkunde sowie ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro“, sagte Innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann . Gemeinsam mit dem Bürgermeister überreichte sie die Auszeichnung im historischen Rathaus.

„Die Katharinen-Schützen haben sich immer den Erfordernissen der Zeit angepasst und Wichtiges vorangetrieben“, betonte Präsident Klaus Roters, als er den Preis entgegennahm. „Sonst hätte die Bruderschaft sicherlich nicht mehr als 500 Jahre überlebt“, fügte Roters hinzu.

Verglichen mit einer gewöhnlichen Rasenfläche bietet eine Wildblumenwiese viele Vorteile für Mutter Natur. Da es dort mehr blühende Gräser und Stauden gibt, siedeln sich unzählige Insekten an. Vermehrt fühlen sich auch Kleintiere wie Igel und Vögel wohl, die sich von Insekten ernähren. Somit finden dort viele Lebewesen eine Heimat.

Durch einen angelegten Rundweg lässt sich das Treiben auf der Wildwiese beobachten, ohne die Tiere zu stören. „Es ist eine Freude zu sehen, dass der Umweltschutz für viele Menschen so eine große Rolle spielt“, betonte Schürmann. „Den Klimaschutzpreis hat sich die Schützenbruderschaft durch ihr besonderes Engagement redlich verdient.“

„Horstmar ist stark in Sachen Umweltschutz“, sagte der Bürgermeister. Den Schöppinger Berg betrachte man als „Energieberg“ für alternative Stromerzeugung. so Wenking weiter. Er wies zudem auf die zahlreichen Windkraftanlagen hin und auf die Errichtung einer großflächigen Photovoltaikanlage auf dem alten Nato-Gelände.

Seit 2006 würdigt der Innogy-Klimaschutzpreis regelmäßig gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit.

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