Laienspielschar der Concorden präsentiert neuestes plattdeutsches Stück „Laat de Sau rut“
Gelungene Premiere

Horstmar -

Noch zwei mal führt die Laienspielschar der Gesellschaft Concordia unter Regie von Roswitha Fotschki am kommenden Wochenende ihr plattdeutsches Stück „Laat de Sau rut“ auf. Dieses kam während der Premiere-Veranstaltung im voll besetzten Vereinshaus der Bruderschaft St. Katharina beim Publikum sehr gut an.

Mittwoch, 13.11.2019, 16:46 Uhr aktualisiert: 14.11.2019, 16:42 Uhr
Mit ihrem neuesten plattdeutschen Stück „Laat de Sau rut“ – hier Szenenbilder – hat die Laienspielschar der Gesellschaft Concordia ihr Publikum im voll besetzten Vereinshaus der Katharinen bestens unterhalten.
Mit ihrem neuesten plattdeutschen Stück „Laat de Sau rut“ – hier Szenenbilder – hat die Laienspielschar der Gesellschaft Concordia ihr Publikum im voll besetzten Vereinshaus der Katharinen bestens unterhalten. Foto: Janßen

Ein Feuerwerk von Andeutungen, Wortspielereien und eindeutig-zweideutigen Anspielungen zündeten beim Publikum von Anfang an. Sie ließen das Stück „Laat de Sau rut“, von Spielleiterin Roswitha Fotschki und Maskenbildnerin Doris Stüwe turbulent in Szene gesetzt und von Werner Lölfing als Souffleur sicher geführt, zum Volltreffer werden. Die gelungene Premiere bescherte der Laienspielschar der Gesellschaft Concordia einen voll besetzten Saal im Vereinshaus der Bruderschaft St. Katharina.

Das hochaktuelle Thema Lebensmittelskandale, klimafreundliches gesundes fleischloses Essen wurde mit großem komödiantischem Spielwitz dargeboten und wurde vom Publikum mit Lachen und viel Szenenapplaus honoriert. Sehr unterschiedliche Charaktere, kräftig überzeichnet, gaben dem Verwirrspiel immer neue Wendungen.

Die drei Freundinnen Karin Heppner (Christa Bettmer) als besorgte Hausfrau, Lotte Reischel (Heidrun Schmidt), überspitzt an Mode und Fernsehen statt Küche interessiert und Selma Sulzbach (Sarah Nürenberg), vegetarische Ökoaktivistin, starteten eine Offensive für gesunde Ernährung. Fortan kommt nur noch Vegetarisches auf den Tisch.

Doch die Frauen haben die Rechnung ohne Norbert Heppner (Franz-Bernhard Ribbers) und Sohn Mirco (Frederik Bettmer) gemacht. Die verlangen nach Fleisch. Daher schafft Norbert ein Hausschwein namens Anita an und widmet sich dem Tier mit seiner ganzen Leidenschaft.

An der Tür lauschend meinen Lotte und Selma, Anita sei Norberts Geliebte. Diese Neuigkeit sowie die Schlachtpläne für die Sau von Karin verbreiten sich als vermeintliche Mordpläne schnell.

Es kommt zu Missverständnissen und die Ereignisse überschlagen sich. Dazu tragen auch Metzger Hannes Wetzstein (Kilian Becks), Opa Erwin Heppner (Georg Becks) und Georg Sulzbach (Bernd Schütte) und die Psychologin Anita Amaryl (Annegret Becks) bei.

Weitere Verwirrungen gibt es durch den Riesenrammler Rüdiger von Selmas Ehemann Georg, von Heppners Bernhardiner gerissen oder Zombiehase?

Dieses die Lachmuskeln strapazierende Feuerwerk von Andeutungen und Wortspielereien muss man erlebt habe. Dazu ist noch Gelegenheit, denn am kommenden Samstag (16. November) um 20 Uhr und am Sonntag (17. November) um 15 Uhr – dann gibt es ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen – wird das Stück wieder gespielt. Karten dazu sind noch im Vorverkauf im Textilhaus Wüller am Kirchplatz erhältlich.

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