Trägerverein hofft auf Räume im Obergeschoss
Jugendtreff „VIPz“ platzt aus allen Nähten

Horstmar -

Da der Jugendtreff „VIPz“ aus allen Nähten platzt, hat der Trägerverein der Einrichtung weitere Räume beantragt. Eine Möglichkeit der Erweiterung sieht der Jugend- und Familienzentrum Rheine in der Nutzung der bisher als Wohnung für die Asylbewerber genutzten Räume im Obergeschoss des Gebäudes. Mit dem Thema befasste sich der Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege in seiner jüngsten Sitzung.

Mittwoch, 20.11.2019, 16:16 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 15:26 Uhr
Janina Corporal (l.) und Ida Fiebig vom Jugend- und Familienzentrum Rheine hoffen, dass der Platzmangel im Jugendtreff „VIPz“ in Horstmar bald behoben werden kann.
Janina Corporal (l.) und Ida Fiebig vom Jugend- und Familienzentrum Rheine hoffen, dass der Platzmangel im Jugendtreff „VIPz“ in Horstmar bald behoben werden kann. Foto: Neugebauer

Mitten im Zentrum von Horstmar, direkt neben der Pfarrkirche im Gebäude Kirchplatz 1, liegt der Jugendtreff „VIPz“. Dieser platzt aus allen Nähten und braucht deswegen mehr Räume. Das machten Janina Corporal und Ida Fiebig vom Jugend- und Familienzentrum Rheine in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege unter der Regie von Klaus Roters deutlich.

Als eine „wahre Erfolgsgeschichte“ bezeichneten die beiden Besucherinnen Janina Corporal und Ida Fiebig das Geschehen am neuen Standort. Dieser war vor einigen Jahren geschaffen worden, nachdem der nicht zentral gelegene Treff im Betriebsgebäude des TuS Germania am Sportgelände aufgegeben worden war. Das zur Verfügung stehende Platzangebot beschränkt sich auf die Räume im Erdgeschoss, die die Stadt Horstmar von der katholischen Kirchengemeinde angepachtet hat.

Die Einrichtung zählt täglich zwischen 15 und 20 Besucher. Dafür stehen nur zwei Räume zur Verfügung. „Es gibt keine Rückzugsmöglichkeit, Konflikte entstehen. Die Grenzen für eine sinnvolle Jugendarbeit sind einfach überschritten“, erklärten die beiden Frauen. Wegen Platzmangels habe man sogar die Teilnehmerzahl beim Ferienprogramm der Stadt reduzieren müssen.

Eine Möglichkeit der Erweiterung sehen die Antragsteller in der Nutzung der bisher als Wohnung für die Asylbewerber genutzten Räume im Obergeschoss des Gebäudes.

Ein weiteres Anliegen ist dem „VIPz“ die Schaffung eines barrierefreien Zugangs. Dieser könne von der Gartenseite geschaffen werden. Mit dem Antrag werden sich jetzt die Ratsfraktionen beschäftigen. Bürgermeister Robert Wenking schloss in diesem Zusammenhang eine weitere Nutzung des Borchorster Hofes für Zwecke des Jugendtreffs aus.

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