Büttabend der Bruderschaft St. Katharina
Wo „dat Herz von de Welt“ schlägt

Horstmar -

Das Geheimnis eines guten Sitzungskarnevals – die Bruderschaft St. Katharina hat es gefunden: Lachen, singen, schunkeln, tanzen, wer will, küssen nebst essen und trinken.

Sonntag, 23.02.2020, 15:48 Uhr aktualisiert: 24.02.2020, 13:29 Uhr
Beim Sitzungskarneval der Bruderschaft St. Katharina weiß man zu feiern: Im Saal herrschte ausgelassene Stimmung.
Beim Sitzungskarneval der Bruderschaft St. Katharina weiß man zu feiern: Im Saal herrschte ausgelassene Stimmung.

Das Geheimnis eines guten Sitzungskarnevals – die Bruderschaft St. Katharina hat es gefunden: Lachen, singen, schunkeln, tanzen, wer will, küssen nebst essen und trinken. Und wo fängt das an? Ja, am Eingang. Wer freundlich begrüßt wird, der fühlt sich herzlich willkommen. Und das waren alle im vollbesetzten Vereinsheim. „El Präsidente“ Klaus Roters kann zu Recht auf seine Mannschaft, nämlich den Elferrat, stolz sein. Die jungen Männer, alle im Schlumpf-Kostüm, trieben mit ihrem temperamentvollen Einzug die Feiernden gleich hoch von den Stühlen. Es wäre kein Bericht zu schreiben, die Namen der Akteure würden als Text reichen und darüber: Super gemacht. Denn das war keine Show von geltungssüchtigen Einzelwesen, da steckt im sehr guten Sinn ein Verein, nämlich die Bruderschaft St. Katharina dahinter.

Das stimmungsvolle Bühnenbild von Christian Köhler mit der Schlumpflandschaft nebst dem selbstironischen Motto des Elferrates: Zwar klein und nicht grad schlau, aber immer blau, lockten in die Veranstaltung. Und das dürfte den Promis angenehm aufgefallen sein, wie Bürgermeister Robert Wenking, Pfarrer Johannes Bült und Prädikant Alexander Becker. Und selbst das Kinderprinzenpaar Milo Hancke und Nele Frenzel war im Team unschlagbar.

Von den Tücken einer lebenslangen Beziehung, auch Ehe genannt, wusste Herta aus Mettingen zu berichten. Ihr Story über den Ehemann Ambrosius (der Unsterbliche) beschrieb Annäherungen, Krankheiten: „Doktor: Wo ist denn ihr altes Leiden? Herta: Das sitzt noch im Wartezimmer“ und gemeinsames Shoppen, so ungefähr alles, bei dem die Sterblichen im Alltag in die Fettnäpfchen treten.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Publikum schon warm gelacht. Gleich anschließend eroberte die fantastische Teeniegarde in rot-weiß die Bühne. Sensation, das war hausgemachte Spitze. Und in den Gesichtern der Mädchen spiegelte sich Eifer, Aufregung und Freude über den Einsatz wider. Hier schlug es wieder: das Herz!

Sitzungskarneval „at it‘s best“

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  • Karneval Bruderschaft St. Katharina

    Foto: Anne Rose
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Aufmerksamkeit, Liebe und Stolz brachten alle dem zauberhaften Kinderprinzenpaar entgegen, dessen Ansprache darin gipfelte … „wir wollen, dass die Narren lachen, den Rest müsst ihr schon selber machen.“

Glaubte man schon, dass der Auftritt der „Teeniegarde“ nicht zu steigern sei, zeigten die wunderbaren „Burgkathrienchen“ eine ebenso tolle Darbietung. Sie lieferten, wie die „Teeniegarde“ nicht einfach ab, sondern erfüllten ihren Einsatz ebenso mit Herz und Perfektion.

In der zweiten Hälfte ließ „Major M“ (Manuel Dunkel) sein erstes Jahr in der Bruderschaft gut gelaunt Revue passieren. Dort saß nicht nur das Prinzenpaar Guido und Anne, sondern auch die Concordia mit Prinzenpaar und einer Abordnung, die wie selbstverständlich als gute Freunde auf die Bühne kamen.

Zuletzt ließen die Tanzgruppen es wieder krachen. Dazu zählten auch die „Buschpinkler“, die mit einem poetischen Tanz in farbenprächtigen Michelin-Männchen-Anzügen brillierten. Lieder, wie „Ich zeig Dir meinen Helikopter, denn Bugattis sind für Opfer“ begeisterten genauso wie der Song über Vater Abraham: „Er hat sieben Söhne und die essen und trinken nicht, so haben sie keine Sorgen.“

Alle Auftretenden und Mitwirkenden wurden durch Namensnennung gewürdigt und Wert geschätzt. Und viele bekamen einen Orden. Denn die Liebe zu den Menschen und dem Tun stellte an diesem Abend alles in den Schatten und ließ für Hass keinen Raum, wie „El Präsidente“ gleich zu Beginn klar stellte. Das ist Karneval, wie er nur funktioniert, wenn das Herz dabei ist.

 

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