Ruth Kuhnke bekommt zahlreiche Glückwünsche zu ihrem 95. Geburtstag
„Sie ist die beste Omi der Welt“

Horstmar -

Viele Glückwünsche zu ihrem 95. Geburtstag konnte Ruth Kuhnke am Mittwoch im St.-Gertrudis-Haus entgegennehmen. Im Namen der Stadt gratulierte Bürgermeister Robert Wenking der Jubilarin.

Diese wohnt bereits seit zwei Jahren im Altenwohnheim und fühlt sich dort sehr wohl. Zu ihrer Familie gehören zwei Kinder, zwei Enkel und zwei Urenkell. 35 Jahre hat die Seniorin in der Lampenfabrik Cohausz gearbeitet.

Mittwoch, 26.02.2020, 15:40 Uhr aktualisiert: 27.02.2020, 13:28 Uhr
Neben der Familie beglückwünschte Bürgermeister Robert Wenking (l.) Ruth Kuhnke im St.-Gertrudis-Haus zu ihrem 95. Geburtstag.
Neben der Familie beglückwünschte Bürgermeister Robert Wenking (l.) Ruth Kuhnke im St.-Gertrudis-Haus zu ihrem 95. Geburtstag.

Die Vollendung ihres 95. Lebensjahres feierte Ruth Kuhnke am Mittwoch im St.-Gertrudis-Haus. Zu den Besuchern gehörte neben der Familie auch Bürgermeister Robert Wenking , der im Namen der Stadt gratulierte. Die Jubilarin lebt seit zwei Jahren im Altenheim und fühlt sich dort sehr wohl. Sie wohnte vorher jahrelang in der Conrad-Bispinck-Straße 23.

„Meine Mutter hat immer viel gearbeitet, das hat sie fit gehalten,“ nennt Tochter Gisela den Grund für das hohe Alter. Dabei hat Ruth Kuhnke ein schweres, sorgenvolles Leben hinter sich. Sie wurde 1946 aus ihrer Heimat Langenöls in Niederschlesien vertrieben. Zunächst lebte die Seniorin einige Zeit in Warendorf, dann bei Baron von Beverfoerde und anschließend in der damaligen Reithalle an der Schulstraße.

Immer viel gearbeitet

Ihr erster Mann ist im Krieg gefallen. Im Jahr 1948 heiratete sie ein zweites Mal, ist jetzt allerdings seit 1973 wiederum Witwe. Die Jubilarin schenkte zwei Kindern das Leben. Die beiden Enkelkinder und zwei Urenkel sind ihr ganzer Stolz. „Sie ist die beste Omi der Welt“, schwärmt Enkelin Anna Lena Winter. Man könnte mit allem zu ihr kommen, sie sei immer eine gute Verbündete gewesen.

Das Geburtstagkind erinnerte sich, dass seine Trauung die erste evangelische in Horstmar gewesen ist. Auch ihre 35-jährige Tätigkeit in der Lampenfabrik Cohausz hat Ruth Kuhnke nie vergessen. Dort sei sie die gute Seele in der Schaltabteilung mit viel Verständnis für alles gewesen, lobte Bernhard Cohausz seine ehemalige Mitarbeiterin bei ihrem Abschied.

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