Firma Sasse spendet Hygiene-Sets für Gewerbetreibende
Hilfe für die Unternehmen

Horstmar -

Die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen hat in Horstmar 50 „Hygiene-Sets“ in Horstmar zur Verfügung gestellt. Diese will der Stadtmarketingverein „HorstmarErleben“ an die Gewerbetreibenden in Horstmar und Leer verteilen, um diese in den schwierigen Zeiten von Corona zu unterstützen. Für die Spende bedankte sich auch Bürgermeister Robert Wenking.

Dienstag, 21.04.2020, 18:29 Uhr aktualisiert: 26.04.2020, 12:52 Uhr
Freudige Gesichter gab es bei der Spendenübergabe (v.l.): Egbert Stein (Geschäftsführer der Feinbrennerei Sasse), Bürgermeister Robert Wenking, Dieter Reers (Erster Vorsitzender des Stadtmarketingvereins),
Freudige Gesichter gab es bei der Spendenübergabe (v.l.): Egbert Stein (Geschäftsführer der Feinbrennerei Sasse), Bürgermeister Robert Wenking, Dieter Reers (Erster Vorsitzender des Stadtmarketingvereins),

Hygiene ist das oberste Gebot zum Schutz vor einer Corona-Infektion. Doch Desinfektionsmittel sind derzeit Mangelware. Das ist auch für Handel und Gewerbe problematisch. Die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen hat nun 50 „Hygiene-Sets“ zur Verfügung gestellt. Sie werden vom Stadtmarketingverein „HorstmarErleben“ an die Gewerbetreibenden in Horstmar und Leer verteilt.

„Wir möchten damit in diesen für alle Unternehmerinnen und Unternehmer schweren Zeiten einen kleinen Beitrag zur Unterstützung leisten“, so Ralf Arning, Zweiter Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, der den Kontakt zur Firma Sasse hergestellt hat. Deren Geschäftsführer, Egbert Stein , übergab die Sets. Sie bestehen aus einem drei Liter fassenden Kanister Hand-Desinfektionsmittel plus Dosierflasche und einem ebenso großen Kanister Flächen-Desinfektionslösung sowie der passenden Sprühflasche.

Die Feinbrennerei Sasse, bisher weithin bekannt für edle Spirituosen, produziert schon seit einigen Wochen Desinfektionsmittel. „Der Hauptbestandteil dieser Mittel ist Alkohol und im Bereich der Alkoholverarbeitung sind wir Profis“, meint Egbert Stein schmunzelnd. Die langjährige Erfahrung als Brennerei habe die schnelle Umstellung auf das ungewöhnliche Produkt ermöglicht.

Die qualitativ hochwertigen Desinfektionslösungen, die streng nach dem von der Weltgesundheitsorganisation vorgegebenen Standard hergestellt werden, enthalten mindestens 80 Prozent Ethanol.

„Das Virus verträgt keinen Alkohol“, greift Egbert Stein eine Äußerung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf. Zunächst habe Sasse nur das Gesundheitswesen beliefert, dann sei der kommunale Bereich hinzugekommen. Der Bedarf sei groß und werde wohl noch steigen, zum Beispiel durch die anstehende Öffnung der Schulen. Leider könne kein Verkauf an einzelne Bürger oder Gewerbetreibende erfolgen.

„Das ist wirklich eine willkommene Hilfe“, bedankte sich Bürgermeister Robert Wenking bei der Firma Sasse für die Spende.

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