Josef und Uschi Uphaus haben vier „Kleeblätter“ als Wanderwege um die Stadt entdeckt
Zu Fuß rund um Horstmar

Horstmar -

Weil sie wegen der Corona-Krise in den vergangenen Wochen sehr viel Zeit hatten und das Wetter sehr schön war, haben Uschi und Josef Uphaus verschiedene längere Spaziergänge rund um Horstmar unternommen. Auf vier Schleifen haben sie die Umgebung erkundet. Die Strecken haben eine Länge von neun, 13, 23 und 21 Kilometern. Sie schmiegen sich wie ein Kleeblatt rund um die Grenzen von Horstmar.

Montag, 11.05.2020, 17:20 Uhr aktualisiert: 12.05.2020, 16:40 Uhr
Verschiedene längere Spaziergänge rund um Horstmar haben Uschi und Josef Uphaus unternommen. Diese Karte zeigt, wie sie verlaufen und wo sie liegen.
Verschiedene längere Spaziergänge rund um Horstmar haben Uschi und Josef Uphaus unternommen. Diese Karte zeigt, wie sie verlaufen und wo sie liegen.

Das Herrenholz kennen sie zur Genüge und die „RadBahn“ auch. „Wir wollten mal etwas anderes sehen und ein bisschen weiter laufen“, begründet Josef Uphaus , warum er mit seiner Frau Uschi auf Erkundungstour rund um Horstmar gegangen ist. Das gute Wetter und die begrenzten Freizeitmöglichkeiten angesichts der Corona-Krise bewirkten ihr übriges. Sie lockten die Eheleute immer öfter in die freie Natur. Dabei verließ das Paar seine gewohnten Pfade und lernte so schöne neue Ecken rund um die Burgmannstadt kennen.

Auf vier Schleifen, die sich wie „grüne Kleeblätter“ rund um Horstmar schmiegen, haben die beiden Uphaus‘ Touren unternommen, die vielleicht auch andere Wanderfreunde interessieren könnten. „Die Strecken gehen immer vom Kirchplatz St. Gertrudis aus und führen rund um den Ort“, erklärt der 67-Jährige, der die erkundeten Routen mit K 1, K 2, K 3 und K 4 bezeichnet.

Die erste ist mit 9,2 Kilometern und 56 Höhenmetern die kürzeste Strecke. Sie führt am Bahnhofscafé zwischen Horstmar und Laer gelegen vorbei und bietet schöne Aussichten Richtung Norden und Süden.

„K 2“ bringt es auf 13,5 Kilometer und 100 Höhenmeter. Sie führt durch das Püttengänsken zum Kolingweg und über den Hof Schulze Epping. Auf halbem Weg ist ein Abstecher zum „Erzengel“ möglich.

Mit 23 Kilometern und 140 Höhenmetern ist „K 3“ die längste und anstrengendste Route. Sie führt durch das Herrenholz zum höchsten Punkt des Schöppinger Bergs und durch das Waldgebiet „Drostentannen“.

„K 4“ misst 21 Kilometer und 75 Höhenmeter. Die Strecke führt in Richtung Leer an Schmeddings Mühle“ vorbei. Von dort geht es in Richtung „Grüner Jäger“.

„Natürlich kann man auch Abkürzungen nehmen oder mit dem Auto losfahren und es irgendwo stehen lassen“, erklärt der ehemalige Berufsschullehrer, dass sich die Touren variabel und individuell je nach Neigung und Kondition unterschiedlich gestalten lassen. Für Radler seien die „vier Kleeblätter“ allerdings nicht geeignet, da sie oft am Waldrand oder an Feldern vorbeiführten und damit vielleicht ein bisschen an die Schnatgänge erinnern. Diese orientieren sich immer eng an den Gemeindegrenzen und führen über Stock und Stein, durch Wald und Flur sowie über Bäche und Gräben.

Nicht so wild, aber trotzdem sehr reizvoll und interessant, sind die Wege der Uphaus. Die beiden würden sich freuen, wenn ihre Vorschläge, die unbekanntere Umgebung Horstmars zu Fuß zu erkunden, viele Nachahmer findet. So hätten die Menschen in der momentanen Ausnahmesituation ja viel Zeit, die sie sinnvoll und sportlich nutzen könnten. Ob der Heimatverein die „grünen Kleeblätter“ ausschildern könnte? „Das wäre super“, findet Josef Uphaus, der über alle vier Touren auch Detailbeschreibungen und Einzelpläne hat, die die Horstmarer heil und sicher an die Ränder ihrer Stadt bringen könnten.

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