CDU-Fraktion legt Antrag vor
Aufwertung für das Drostenkämpchen

Horstmar -

Bürgergärten – das ist das neueste Konzept der CDU-Fraktion der Stadt Horstmar, die dadurch brachliegende Flächen verschönern will.

Mittwoch, 20.05.2020, 14:40 Uhr aktualisiert: 24.05.2020, 16:04 Uhr
Die CDU-Fraktion würde das Drostenkämpchen – dabei handelt es sich um eine historische Gartenanlage entlang der Landstraße 580 gelegen – gerne optisch und ökologisch aufwerten.
Die CDU-Fraktion würde das Drostenkämpchen – dabei handelt es sich um eine historische Gartenanlage entlang der Landstraße 580 gelegen – gerne optisch und ökologisch aufwerten.

Die CDU-Fraktion beantragt für die nächste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses Flächen zur Errichtung und Unterhaltung von Bürgergärten anzupachten. „Wir haben erfahren, dass im Bereich der historischen Gartenanlage Drostenkämpchen die Möglichkeit besteht, freie Grundstücksflächen zu pachten“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Winfried Mollenhauer . Dabei handele es sich um zusammenliegende Flächen (ehemalige Pferdewiese an der Koppelstraße). Die Stadt Horstmar solle diese anpachten, um an markanter Stelle eine sichtbare ökologische Aufwertung im schützenswerten Bereich durchzuführen.

Derzeit fristen die Grundstücksflächen ein tristes Dasein, so die CDU . Mit der Anpachtung soll ein Förderprogramm für mehr Natur-und Umweltschutz in Horstmar angestoßen werden. Im Rahmen des Programms „Errichtung, Gestaltung und Unterhaltung von Bürgergärten“ könnten die Flächen Interessierten für zunächst zwei Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung ist, dass die Bürger sich schriftlich verpflichten müssten, diese Flächen dann im Anschluss für mindestens zwei weitere Jahre zu bewirtschaften.

„Das Förderprogramm sollte in den ersten Jahren fachlich begleitet werden, damit ökologische Gesichtspunkte die nötige nachhaltige Berücksichtigung finden und Fragen von Fachleuten beantwortet werden können“, heißt es in einem Pressebericht der CDU.

Die derzeitige Situation der Pandemie führe deutlich vor Augen, obwohl es keinen wirklichen Engpass bei der Versorgung gegeben habe, dass die Bevölkerung mehr und mehr und zukünftig vielleicht verstärkt auf die Eigenversorgung durch Lebensmittel angewiesen sein werde, geben die Christdemokraten zu bedenken. Somit schaffe man für Interessierte die Möglichkeit, dies zum jetzigen Zeitpunkt einmal unter besten Rahmenbedingungen auszuprobieren. Ein weiterer Aspekt sei der Umstand, dass man durch die betreute Bewirtschaftung unter Beachtung von Umwelt und Naturschutzgeboten das Drostenkämpchen in ökologischer Hinsicht nachhaltig aufwerten könne und dadurch einen konkreten Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten können. Außerdem führe die Bewirtschaftung der Flächen zu einer optischen Aufwertung der Gesamtfläche entlang der Landstraße 580.

Bezüglich der Betreuungsperson führe man derzeit konkrete Gespräche, so die Christdemokraten in ihrer Verlautbarung.

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