Pastoralreferentin Carmen Gündling beendet im Sommer ihren Dienst in der Pfarrei St. Gertrudis
Die Wege trennen sich

Horstmar -

Die Wege der Horstmarer Pfarrei und Pastoralreferentin Carmen Gündling trennen sich. So wird die zweifache Mutter zum Sommer hin ihren Dienst in der Kirchengemeinde beenden. Das bestätigte Pfarrdechant Johannes Büll auf Anfrage dieser Zeitung. Da es sich um eine Personalangelegenheit handelt, wollte weder der Geistliche noch das Bistum Münster weitere Informationen zu dem Thema geben.

Dienstag, 26.05.2020, 17:23 Uhr aktualisiert: 28.05.2020, 16:08 Uhr
Bevor Carmen Gündling zur Pfarrei St. Gertrudis nach Horstmar gekommen war, war sie drei Jahre lang als Pastoralassistentin in St. Georg in Saerbeck tätig.
Bevor Carmen Gündling zur Pfarrei St. Gertrudis nach Horstmar gekommen war, war sie drei Jahre lang als Pastoralassistentin in St. Georg in Saerbeck tätig. Foto: Alfred Riese

Carmen Gündling wird ihren Dienst als Pastoralreferentin der Pfarrei St. Gertrudis zum Sommer beenden. Das erfuhren die Gläubigen während der Gottesdienste am Sonntag. Über die Gründe der Trennung wollte Pfarrdechant Johannes Büll , der die Nachricht bestätigte, auf Anfrage dieser Zeitung nichts sagen. Schließlich handele es sich um eine Personalangelegenheit. Ähnlich äußerte sich der Pressedienst des Bistums Münster.

Bedeckt hielt sich auch die Betroffene. Wie Carmen Gündling auf Anfrage erklärte, müsse sie sich an die Vorgaben halten. Sie wisse noch nicht, wie es weitergehe, erklärte die zweifache Mutter, die seit dem 1. November 2017 mit einer halben Stelle das Seelsorgeteam vor Ort verstärkt hat.

Anscheinend war ihr Arbeitgeber mit dem Dienst der Pastoralreferentin nicht mehr zufrieden. Darauf lässt ein Text schließen, der sich auf der Homepage der Kirchengemeinde befindet. Wie aus diesem hervorgeht, hat die Einsatzleitung für Pastoralreferenten im Bistum Münster im Rahmen eines dienstlich-internen Klärungsprozesses entschieden, dass der Einsatz von Carmen Gündling zum Sommer dieses Jahres beendet wird.

„Leider ist es nicht gelungen, eine gute Grundlage für eine weitere und dauerhafte Zusammenarbeit im Team der Seelsorger zu finden“, heißt es dort. Man bedauere diese Entwicklung und bitte um Verständnis, dass keine weiteren Details zum oben genannten Klärungsprozess kommuniziert würden.

Wer sich von der Pastoralreferentin verabschieden, Dankbarkeit zeigen oder gute Zukunftswünsche mitteilen wolle, könne das beispielsweise per Brief tun. Entsprechende Post könne direkt an Frau Gündling gesandt oder im Pfarrbüro hinterlegt werden, heißt es abschließend in dem Text auf der Homepage.

Ihre bisherigen Aufgaben und Tätigkeiten wird Carmen Gündling an die künftig dafür Verantwortlichen übergeben.

Zum Seelsorgeteam vor Ort gehört seit dem 1. April auch Ursula Lappe. Die Pastoralreferentin hat sich auf die Planstelle von Diakon Franz-Josef Reuver beworben, der am 22. September 2019 nach 36 Jahren im Kirchendienst in den Ruhestand verabschiedet worden ist. Die 56-Jährige war zuvor zehn Jahre lang mit einer Vollzeitstelle in der Kirchengemeinde St. Dionysius in Nordwalde tätig und hatte das Bedürfnis, ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent zu verkürzen. Der Diakon hat bereits zugesichert, je nach Bedarf auszuhelfen, wenn die Lage dies erfordere. So war er auch in 2018 eingesprungen, als Carmen Gündling ihr zweites Kind bekommen hatte und in Elternzeit gegangen war.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7424412?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F171%2F
Nachrichten-Ticker