Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes
Digitales Rathaus macht Fortschritte

Horstmar -

Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes sei eine große Aufgabe, bei der alle Mitarbeiter gefordert seien. Es existiere verwaltungsintern eine Arbeitsgruppe, die Lenkungsfunktion habe. 

Mittwoch, 08.07.2020, 16:32 Uhr aktualisiert: 08.07.2020, 17:41 Uhr

Sie bestehe aus je einem Mitarbeiter der drei Fachbereiche, einer Person aus dem IT-Bereich sowie dem Arbeitsgruppenleiter. Wegen der Corona-Pandemie habe man die für Mai angesetzte Auftaktveranstaltung mit Prof. Thomas Rohde , Dozent an der Fachhochschule für Polizei und Verwaltung in Münster, auf den Herbst verschieben müssen.

Die Verwaltung beabsichtige, in diesem Jahr ein Dokumenten-Management-Systems anzuschaffen. Zudem beteilige sie sich am Projekt „Aufbau und Betrieb eines „Competence-Center Enterprise Content-Management“ (CC-ECM).“ Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich ein interkommunales Projekt. Ziel ist es, den Kooperationspartnern standardisierte Workflows anzubieten. Durch eine aufeinander abgestimmte elektronische Aktenführung sollen Verwaltungsprozesse effektiver werden.

Im kommenden Jahr, so berichtete Brunstering weiter, soll ein Formularserver sowie eine elektronische Bezahlmöglichkeit bei der Stadt eingerichtet werden. Dieses sei eine grundlegende Voraussetzung für die Umsetzung der Digitalisierung und des Onlinezugangsgesetzes, betonte er. Andere Bereiche wie das Servicekonto und DE-Mail existierten bereits.

Bei der Umsetzung des Gesetzes sei man nicht allein, machte Brunstering deutlich. Alle Verwaltungsleistungen seien in 14 Themenfelder aufgeteilt, die sowohl vom Bund als auch von den Ländern bearbeitet werden. Es solle in NRW ein landesweites Portalangebot für Kommunen aufgebaut werden. Dort sollen standardisierte Dienste zentral bereitgestellt werden.

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