CDU aus Laer, Horstmar und Steinfurt fordern Radweg entlang der Landesstraße 550
„Gemeinsam sind wir stark“

Horstmar/Laer/Burgsteinfurt -

„Wenn alle Stricke reißen und alle Bemühungen nicht fruchten, laden wir Verkehrsminister Hendrik Wüst zu einer Ortsbesichtigung ein.“ Diese klare Aussage machten jetzt die Vorstände der CDU-Ortsunionen aus Laer, Horstmar, Leer und Steinfurt bei einer Zusammenkunft in der Bauerschaft Horstmar-Niedern in Höhe des Anwohners Blanke.

Sonntag, 09.08.2020, 12:58 Uhr
Diese Christdemokraten aus Laer, Horstmar, Leer und Steinfurt kämpfen für einen Radweg entlang der Landesstraße 550.
Diese Christdemokraten aus Laer, Horstmar, Leer und Steinfurt kämpfen für einen Radweg entlang der Landesstraße 550.

Mit dabei waren auch Landratskandidat Mathias Krümpel, der CDU-Kreistagskandidat Andreas Schulte und Horstmars Bürgermeister Robert Wenking. Alle forderten die Anlegung eines Radweges entlang der Landesstraße 550 von Laer, vorbei am Kilometerbusch bis zur Abzweigung an der Landesstraße Burgsteinfurt-Horstmar (L 580) am sogenannten Grünen Jäger. Organisiert hatte diese Zusammenkunft Ludger Hummert, Vorsitzender der CDU-Ortsunion Leer. Er sei mehrfach auf die gerade für Radfahrer gefährliche Straßenführung und schmale Straße hingewiesen worden und wolle mit der Einladung an die CDU-Vorsitzenden die Initiative ergreifen.

Dass vor Ort in den engen Kurven viel zu schnell gefahren wird, wurde den Teilnehmern bei der Ortsbesichtigung mehrfach vor Augen geführt. Norbert Blanke , Anlieger an der Straße, schilderte die Situation auf diesem Streckenabschnitt. So seien Zaun und Mauer vor seinem Grundstück durch ein Fahrzeug beschädigt worden. Insbesondere die Motorradfahrer liebten diese kurvenreiche Strecke, im allgemeinen werde trotz der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 beziehungsweise 50 Stundenkilometer viel zu schnell gefahren.

„Man kann darauf warten, dass hier wieder etwas passiert, es ist haarsträubend“, machte er seine Sicht deutlich. Es fehle ein Radweg. Es bedurfte keiner langen Diskussion, bis allen Teilnehmern an der Besprechung klar war, dass hier etwas passieren muss. Gemeinsam beschlossen die CDU-Ortsverbände, einen Antrag an den Verkehrsminister zu richten. Ein solcher Radweg diene auch dem sanften Tourismus, der Vitalität der Menschen und letztendlich dem Klimaschutz, hieß es weiter zur Begründung. „Gemeinsam sind wir stark“, lautete die Devise, wobei die Ortsunionen auch die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking mit im Boot haben. Sie hat ihre Unterstützung zugesagt.

In Richtung Kreis ging von Hummert die Aufforderung, die Planungen für den Radweg in der Alst an der K 78 von der Unterführung am Bahnradweg bis zur Besitzung Greive und dann weiter in Richtung Borghorst vorbei an der Besitzung Schulze Severing voranzutreiben. So sei der notwendige Lückenschluss zwischen Leer und Borghorst sichergestellt.

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