Örtliche Landwirtschaft nahm an bundesweiter Aktion teil
Strohpuppen verleihen Nachdruck

Horstmar -

Der landwirtschaftliche Ortsverein Horstmar/Leer, die Landfrauen aus Horstmar und Leer sowie die Landjugend aus der Stadt nehmen an der bundesweiten Aktion unter dem Motto „Land schafft Verbindung: Gemeinsam sind wir stark“ teil.

Montag, 07.09.2020, 17:10 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 17:26 Uhr
Der landwirtschaftliche Ortsverein Horstmar/Leer, die Landfrauen aus Horstmar und Leer sowie die Landjugend aus der Stadt nehmen an der bundesweiten Aktion „Land schafft Verbindung: Gemeinsam sind wir stark“ teil
Der landwirtschaftliche Ortsverein Horstmar/Leer, die Landfrauen aus Horstmar und Leer sowie die Landjugend aus der Stadt nehmen an der bundesweiten Aktion „Land schafft Verbindung: Gemeinsam sind wir stark“ teil Foto: Franz Neugebauer

„Land schafft Verbindung: Gemeinsam sind wir stark“. Unter diesem Motto steht eine bundesweite Aktion, an der auch der landwirtschaftliche Ortsverein Horstmar/Leer, die Landfrauen aus Horstmar und Leer sowie die Landjugend aus der Stadt teilnehmen.

Rein äußerlich kommt diese Aktion in den großen Strohpuppen zum Ausdruck, die in der Nähe der Antoniuskapelle aufgestellt worden sind. Sie zeigen überdimensional eine bäuerliche Familie, den Bauer mit der Gabel, die moderne Bäuerin mit Laptop in der Hand und den Opa in der Familie, der Zeit hat, im Kinderwagen die Kinder spazieren zu fahren.

„Nicht zuletzt auch auf Grund der Tatsache, dass wieder einmal eine Partei mittels unseriöser Slogans auf Plakaten die Landwirtschaft in ein falsches Licht rücken will, um damit auf Stimmenfang zu gehen, wollen wir die Zeit auch nutzen, um die Landwirtschaft wieder in das rechte Licht zu rücken! Denn wir machen Landwirtschaft mit Haltung und das schon seit Generationen.“

So beschreiben Anja Eppenhoff und Berthold Tenkmann den Sinn der Aktion kurz vor den Kommunalwahlen am kommenden Sonntag. Gemeinsam solle erreicht werden, den Wählern zu vermitteln, dass die Landwirtschaft und ihre Leistung für die Gesellschaft wieder ins stärkere Bewusstsein der Bevölkerung rücke. Das fange bei der Produktion von hochwertigen Nahrungsmitteln egal ob pflanzlicher oder tierischer Herkunft an und höre bei der Pflege der Kulturlandschaft mit all ihren schönen Facetten noch lange nicht auf. „Wir machen das 365 Tage im Jahr“, betonen die Landwirte. „Wir denken in Generationen, nicht in Wahlperioden“ steht auf dem Banner an der Schöppinger Straße. Letztendlich streben die Landwirte an, dass die gesellschaftlichen Wünsche nach mehr Umwelt- und Tierschutz durch die gesamte Gesellschaft finanziell getragen werden, denn für echte Veränderungen benötige man ein Miteinander.

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