Sozialladen „KomMode“ besteht seit fünf Jahren
Viele Bekleidungsartikel werden kostenlos abgegeben

Horstmar -

Seit fünf Jahren besteht die „KomMode“ an der Graf-Bernhard-Straße in Horstmar. Als der Sozialladen ins Leben gerufen wurde, rechnete niemand mit einer derartigen Resonanz.

Dienstag, 22.09.2020, 16:22 Uhr aktualisiert: 24.09.2020, 16:32 Uhr
Die Mitarbeiter des Sozialladens „KomMode“ sind stolz auf ihr fünfjähriges Bestehen.
Die Mitarbeiter des Sozialladens „KomMode“ sind stolz auf ihr fünfjähriges Bestehen.

Fünf Jahre ist es her, dass die „KomMode“ an der Graf-Bernhard-Straße in Horstmar eröffnet wurde. Seither profitieren viele Menschen von einem Einkauf zu erschwinglichen Preisen.

Als der Sozialladen ins Leben gerufen wurde, rechnete niemand mit einem so großen Erfolg. Waren es zunächst vor allem geflüchtete Menschen, die das Nötigste zum Leben kauften, ist das Publikum jetzt bunt gemischt, heißt es in einer Pressemitteilung der Betreiber. Schnäppchenjäger werden genauso fündig wie Menschen, für die der ökologische Gedanke der Nachhaltigkeit wichtig ist.

Möglich ist der Erfolg der „KomMode“ sowohl durch die Sachspenden der Horstmarer Bürger als auch durch die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die bisher mehr als 1000 Arbeitsstunden „gespendet“ haben.

„Es ist ein Zeichen gelungener Integration, dass die Käufer mittlerweile verstärkt auf gute Qualität bei Kleidung, Hausrat und Möbeln achten“, bilanzieren die Initiatoren Bernhard Haschke und Dirk Klein-Bölting bei der Feier zum fünfjährigen Bestehen. Dabei bedankten sie sich für die große Spendenbereitschaft der Horstmarer und Leerer Bürger.

Nicht nur die Mitarbeiter feiern das Jubiläum. Auch alle Besucher der „KomMode“ haben einen Grund zur Freude.

Am kommenden Samstag (26. September) werden viele Artikel aus der vergangenen Saison im Sozialladen kostenlos abgegeben.

Das veränderte Käuferverhalten – weg von allem, das irgendwie noch zu gebrauchen ist, hin zu mehr Qualitätsbewusstsein – ist auch der Grund für die Bitte an die Bevölkerung, nur wirklich gut Erhaltenes zu spenden.

Wichtig ist vor allem Sauberkeit und Intaktheit. Wenn Flecken auf einem Kleidungsstück sind oder Geschirr angeschlagen ist, kommen die Sachen sofort weg.

Richtig gut erhaltene Sachspenden dagegen werden gerne genommen. Wer kennt das nicht: Ein Pullover ist spontan gekauft, zuhause gefällt er dann doch nicht und liegt nur im Schrank. Ein Dekoartikel sah im Laden noch so vielversprechend aus, passt aber einfach nicht ins eigene Wohnzimmer. In der „KomMode“ finden diese Waren dankbare Käufer.

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