„Only Sometimes“ feiert 25. Geburtstag
Beim Jubiläum des SV Leer begann alles

Horstmar-Leer -

Seit 25 Jahren gibt es in den Chor „Only Sometimes“ in Leer unter der Leitung von Karin Thiele. Sie freut sich, dass sie die Sängergemeinschaft so lange Zeit bei der Stange halten konnte. Weil die Corona-Pandemie ein rauschendes Fest verhinderte, trafen sich die Frauen- und Männerstimmen jetzt am Sportplatz des SV Westfalia Leer zu einem gelungenen Auftritt. Dort erlebten sie 1995 ihren Anfang, als sie als als Projektchor beim Jubiläum des Sportvereins auftraten.

Sonntag, 04.10.2020, 08:54 Uhr
Mit diesen Akteuren ging „Only Sometimes“ unter Regie von Karin Thiele (l.) 1995 an den Start
Mit diesen Akteuren ging „Only Sometimes“ unter Regie von Karin Thiele (l.) 1995 an den Start Foto: . fn

Der Blick der Chorleiterin Karin Thiele und ihrer Sängergemeinschaft schweifte über das Maisfeld am Kalvarienberg. Dort hätte es stehen sollen, das Festzelt, in dem das Jubiläum des Chores „Only Sometimes“ stattfinden sollte. Aber die Corona-Pandemie und jetzt noch steigende Infektionszahlen machten alle Planungen zunichte. So trafen sich die Frauen und Männer jetzt am Sportplatz von Westfalia Leer , dem Gründungsort ihres Chores. Dort hatte vor 25 Jahren alles begonnen.

Fußballer, Volleyballer, Breitensportler und Nichtsportler hatten sich damals zu einem Projektchor zusammengeschlossen. Sie sangen während eines Gottesdienstes im Festzelt auf dem Sportplatz. Der Sportverein feierte seinerzeit sein 50-jähriges Bestehen. Die Begeisterung war groß und das machte Lust auf mehr. Bei zahlreichen Konzerten in und außerhalb Leers, bei Jubiläen, kirchlichen und vielen anderen Anlässen waren ihre Stimmen gefragt. Mittlerweile hat die Sängerrunde einheitliche T-Shirts mit eigenem Logo.

Karin Thiele hat in all den Jahren den Chor mit viel Engagement zusammengehalten und viel Freizeit während der Proben und der Konzerte geopfert. „Es ist mir gelungen, mit dem Chor junge Leute zum Gesang zu führen“, blickt sie voller Freude und Stolz auf die 25 Jahre zurück. „Wir können ihr gar nicht genug danken“, lobt Frank Wenking den Einsatz der Leiterin. Die Lust auf Singen hat sich das muntere Trüppchen bis heute bewahrt. Und so ertönten Highlights aus dem breitgefächerten Repertoire des Chores über den Rasens Sportgeländes, auf dem man sonst nur „Foul“, „Abseits“, Beifall und die Pfiffe des Schiedsrichters hört. Allen machte es sichtlich Spaß, nach so langer Zeit wieder einmal gemeinsam zu singen, natürlich im gebührenden Coronaabstand.

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