Saison der ökumenischen Bahnhofsandachten erfolgreich abgeschlossen
Perspektive der Hoffnung in Corona-Zeiten

HOrstmar -

Dass die ökumenischen Andachten am Bahnhofscafé in Zeiten von Corona besonders gut tun, wurde während der letzten Feier in dieser Saison deutlich. Daran nahm auch der ehemalige Landrat, Thomas Kubendorff, teil, der das Projekt stets unterstützt hat. „Gerade in der Corona-Zeit hat sich gezeigt, dass solche liturgische Formen ansprechen“, zeigten sich Pfarrdechant Johannes Büll und und Prädikant Alexander Becker am Ende überzeugt. Die zunehmenden Teilnehmerzahlen seien der beste Beweis dafür gewesen.

Dienstag, 06.10.2020, 17:56 Uhr
Pfarrdechant Johannes Büll (l.) und Prädikant Alexander Becker (2.v.l.) zogen eine positive Bilanz für die zu Ende gehende Saison der Andachten im Bahnhofscafé. Unter den Gästen weilte auch der ehemalige Landrat Thomas Kubendorff (2.v.r.), der das ökumenische Projekt stets unterstützt hat
Pfarrdechant Johannes Büll (l.) und Prädikant Alexander Becker (2.v.l.) zogen eine positive Bilanz für die zu Ende gehende Saison der Andachten im Bahnhofscafé. Unter den Gästen weilte auch der ehemalige Landrat Thomas Kubendorff (2.v.r.), der das ökumenische Projekt stets unterstützt hat Foto: Neugebauer

Zum letzten Mal in diesem Jahr war die Bevölkerung zu einer kurzen Andacht am Bahnhofscafé in Horstmar eingeladen. Die Andachten hatten in der Vergangenheit ab Mai an jedem ersten Sonntag im Monat stattgefunden und erfreuten sich zunehmender Beliebtheit. Auch dieses Mal waren über 40 Personen gekommen, entweder zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto. Unter den Besuchern befand sich auch der ehemalige Landrat Thomas Kubendorff . Er gehörte mit zu den Unterstützern des Projektes „Café am ehemaligen Horstmarer Bahnhof“ und war stets gerne gesehener Gast.

Pfarrdechant Johannes Büll und Prädikant Alexander richteten an die Anwesenden die Frage, was für einen Glauben man in der heutigen Zeit brauche. Brauche man einen Glauben der schnellen, klaren Antworten? Oder brauche man einen Glauben, der trotz einer Lebenssituation, die von Ohnmacht und Hilflosigkeit bestimmt sei, Angst mache und lähme, eine Perspektive, die Hoffnung schafft und zum Handeln aufruft? Ihre Antwort: „Wir wünschen uns, dass wir dieses Gottvertrauen und diesen Glauben in unserer Stadt finden. Dann gibt es die Perspektive der Hoffnung, dann sind wir miteinander unterwegs, das Beste der Stadt zu suchen und für sie zu beten, damit es ihr und uns wohlergeht.“

Ludger Hummert, aktiv im Bahnhofscafé tätig, bedankte sich beim Pfarrdechanten und beim Prädikanten für die stets hervorragende Vorbereitung der Andachten, die zum Reflektieren und zur Besinnung auf das Wesentliche im Leben beigetragen hätten. Mit ihm freute sich auch Norbert Wiechers, der die Idee für die Andachten hatte.

„Gerade in der Corona-Zeit hat sich gezeigt, dass solche liturgische Formen ansprechen“, zeigten sich Pfarrdechant Büll und und Prädikant Becker überzeugt. Die zunehmenden Teilnehmerzahlen seien der beste Beweis dafür gewesen. Keiner fühle sich überfordert und könne gute Gedanken übernehmen. Mit dem irischen Volkslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ endete die diesjährige Andachtssaison am Bahnhofscafé.

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