Skateboard-Workshop im Rahmen des städtischen Ferienprogramms begeistert die Teilnehmer
Coole Tricks auf schmalen Brettern

Donnerstag, 15.10.2020, 17:01 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 16:19 Uhr
Zwei ereignisreiche und sportliche Tage erlebten die Teilnehmer des Skateboard
Zwei ereignisreiche und sportliche Tage erlebten die Teilnehmer des Skateboard Foto: Neugebauer

„Mit diesem Angebot an Kinder und Jugendliche haben wir genau den Nagel auf den Kopf getroffen“, freute sich „JuLe“-Leiterin Doris Zintl . Es sei eine Aktion der Stadt Horstmar im Rahmen des städtischen Ferienprogramms gewesen. Ludger Hummert als Stellvertreter des in Urlaub weilenden Bürgermeisters Robert Wenking und Westenergie-Kommunalmanagerin Monika Schürmann machten sich vor Ort ein Bild davon, was die Teilnehmer in der kurzen Zeit bereits gelernt hatten.

„Der Skateboard-Workshop bietet den Jugendlichen eine tolle Gelegenheit, erste Versuche auf dem Board zu wagen, Tricks zu üben und zwei ereignisreiche und lustige Tage zu verbringen“, lobte Hummert die „super Aktion“. Sie biete den Mädchen und Jungen, die in den vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie viel Zeit zu Hause verbringen mussten, sicherlich eine willkommene Abwechslung.

Die Skateanlage wurde auf Wunsch der Jugendlichen von der Stadt eingerichtet. Sie gewinne durch den Workshop nun wieder an Beliebtheit und die Aktion unterstreiche ihren besonderen Wert als Treffpunkt und Kommunikationsort auf dem Schulgelände, hieß es seitens der Veranstalter.

Der Workshop selbst geht auf eine Initiative von Westenergie und der Organisation skate-aid zurück. Das Energieunternehmen hat die Kooperation mit der Initiative aus Münster im Jahr 2016 zunächst über ein Pilotprojekt erfolgreich getestet und setzt es seitdem in weit größerem Maßstab fort.

Skateboardpionier Titus Dittmann hat skate-aid 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation hilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft.

Der zweitägige Skate-Workshop im kleineren Ortsteil von Horstmar wurde in übersichtlichen Gruppen und mit den nötigen Abständen durchgeführt. Die Coaches brachten den Kindern und Jugendlichen die Basics wie Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen bei. Die Teilnehmer lernten zudem, welche Boardgröße für wen geeignet ist, wann weiche Rollen besser passen als harte und was die Rollengröße mit der Geschwindigkeit zu tun hat. Zudem erfuhren sie, wie harte Lenkgummis im Vergleich zu weichen wirken, ob die vordere oder die hintere Achse härter angezogen werden muss oder welche Kugellager Sinn machen und wie sie gewechselt werden.

Auch die Frage „Welches Skateboard passt zu mir?“ wurde ausführlich beantwortet. Zudem lernten die Acht- bis 16-jährigen Absolventen erste Fahrweisen und ein paar einfache Tricks. Dabei waren sie selbstverständlich mit Helm sowie mit Knie- und Ellbogenschonern ausgestattet.

„Es ist toll zu sehen, mit welcher Freude die Kinder und Jugendlichen beim Skateboarden dabei sind. Die Teilnehmer haben verschiedene Tricks auf dem Board gelernt und werden tolle Erinnerungen mit nach Hause nehmen“, meinte Kommunalmanagerin Monika Schürmann.

„Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, obwohl es teilweise sehr anstrengend war. Wir haben viel gelernt“, meinte Noah Roters zum Abschied. Damit sprach der 14-Jährige vermutlich allen Teilnehmern aus dem Herzen.

Die Freude nach insgesamt zwölf gemeinsamen Stunden war groß, als Doris Zintl zum Schluss ankündigte, dass die Mädchen und Jungen die Skateboards mit nach Hause nehmen durften. „Sie gehören jetzt Euch“, war eine Botschaft, die für den Nachwuchs wie Weihnachten klang.

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