Kämmerer Jochen Lindenbaum legt im Betriebsausschuss Zahlenwerk vor
Abwassergebühren bleiben stabil

Horstmar -

Gute Nachrichten für die Bürger von Horstmar: Die Abwassergebühren müssen nicht angehoben werden.

Sonntag, 20.12.2020, 16:45 Uhr aktualisiert: 23.12.2020, 16:04 Uhr
Klärwärter Josef Ewering kümmert sich um die Kläranlage samt Nachklärbecken
Klärwärter Josef Ewering kümmert sich um die Kläranlage samt Nachklärbecken Foto: Neugebauer

Einen ausgeglichenen Erfolgsplan für das Abwasserwerk konnte Kämmerer Jochen Lindenbaum dem Betriebsausschuss während dessen jüngster Sitzung vorlegen. Das erfreuliche daran ist, dass demnach die Abwassergebühren nicht angehoben werden müssen. Die ab Januar 2019 geltende Satzung sieht für die Schmutzwasserbeseitigung eine Grundgebühr von jährlich 98,60 Euro und eine Verbrauchsgebühr von 2,20 Euro je Kubikmeter Schmutzwasser vor.

Für die bebauten und befestigten Grundstücksflächen mit Anschluss an die Kanalleitungen wird weiterhin eine Niederschlagswassergebühr von 37 Cent pro Kubikmeter erhoben. Der Kämmerer rechnet mit Einnahmen bei der Schmutzwassergebühr in Höhe von rund 740 000 Euro und beim Niederschlagswasser mit rund 250 000 Euro. Den dicksten Posten auf der Aufwandsseite des Wirtschaftsplanes stellen mit 275 000 Euro die Abschreibungen des Anlagevermögens der Abwasserbeseitigung dar. Mit 90 000 Euro schlagen die Kosten für die Stromversorgung der Kläranlage und der der Pumpwerke zu Buche. So muss das gesamte Schmutzwasser aus Horstmar über den Schöppinger Berg zur Kläranlage nach Leer gepumpt werden. Die Klärschlammentwässerung und -entsorgung auf der Kläranlage kostet den Bürger 80 000 Euro. Hinzu kommen Deponiegebühren für das Rechengut in Höhe von 12 000 Euro. In regelmäßigen Abständen sind Kanalreinigungen und Kanalinspektionen angesagt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 40 000 Euro.

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