Katharinen blicken auf ein ungewöhnliches Jahr zurück
„Wir müssen flexibel sein“

Horstmar -

In der Hoffnung, dass sich die Corona-Lage auf Dauer entspannt, hat der Vorstandst der Bruderschaft St. Katharina erst einmal viele Programmpunkte für das neue Jahr geplant. Ob diese dann letztendlich durchgeführt werden oder abgesagt werden müssen, wird sich in der aktuellen Lage zeigen. 2020 war ein sehr ungewöhnliches Jahr für die Schützen, resümiert Präsident Klaus Laurenz.

Dienstag, 05.01.2021, 08:24 Uhr
Der Büttabend der Katharinen im Februar, hier ein Archivbild aus 2019, wurde von der Corona-Krise noch nicht überschattet.
Der Büttabend der Katharinen im Februar, hier ein Archivbild aus 2019, wurde von der Corona-Krise noch nicht überschattet. Foto: Nix

Beim Sitzungskarneval der Bruderschaft St. Katharina im Februar wurde noch fröhlich gesungen, gelacht, geschunkelt und getanzt. Kurz danach war Schluss. Seit dem ersten Lockdown Mitte März regierte die Angst vor dem Coronavirus auf der ganzen Welt. Den traditionellen Reigen ihrer Veranstaltungen mussten die Schützen deswegen in 2020 absagen.

„Auch unser Patronatsfest der Heiligen St. Katharina im November, das zu den wichtigsten Terminen gehört, konnten wir nicht begehen“, blickt Präsident Klaus Roters zurück. Nur die Messe am Morgen wurde unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen noch gefeiert. Das Frühstück fiel aus. Allen Katharina-Namentagskindern konnten die Junggesellen nicht wie gewohnt gratulieren. Der Vorstand war froh, dass wenigstens die Messe stattfinden konnte.

„Wie die anderen Vereine auch, mussten wir in 2020 auf Vieles verzichten“, bedauert Roters. Doch die Mitglieder hätten sich solidarisch gezeigt und den Ausfall des Schützenfestes und weiterer Aktivitäten akzeptiert. Die Schießgruppe reduzierte ihr Training stark. „Unsere Katharinen-Tanzgarden wollten nach den Herbstferien wieder starten, doch auch daraus wurde nichts, da am 1. November der Lockdown-Light verhängt wurde“, berichtet der Schützen-Präsident.

Der Gesamtvorstand tagte vornehmlich im virtuellen Raum und tauschte sich per Video-Konferenzen aus. Im Vereinshaus standen Innenausbaumaßnahmen auf dem Programm. Die Schützen bauten eine neue Treppe ein, zogen eine Gipswand und arbeiteten an der Thekendecken- sowie der Küchenbeleuchtung. „Allerdings zogen sich die Maßnahmen in die Länge, da nur jeweils ein oder zwei Leute gleichzeitig tätig waren“, erläutert Roters, dass Sicherheit in jedem Fall vorgegangen sei.

Da das Vereinshaus ausreichend Platz bietet, um Sicherheitsabstände einzuhalten, stellten die Katharinen es der Stadt Horstmar für Rats- und Ausschusssitzungen zur Verfügung. „Natürlich ist es Ehrensache, die Stadtverwaltung auch in dieser Zeit zu unterstützen“, betont der Präsident, der für die SPD-Fraktion im Rat mitarbeitet.

Der Diözesan-Jungschützentag 2020 fiel aus, jetzt wollen ihn die Katharinen 2021 in der Burgmannstadt ausrichten. „Wir haben alle unsere Veranstaltungen für 2021 Jahr zunächst einmal geplant“, sagt Roters. Das eigene Vereinshaus erlaube es zum Glück, auf die Organisation eines Zeltes zu verzichten, was in dieser Zeit vorteilhaft sei.

„Wir müssen flexibel sein und freuen uns über jedes Event, das in 2021 möglich ist“, so der Präsident. Müssten Programmpunkte coronabedingt ausfallen, würden sie eben gecancelt.

Die Kinder der Tanzgarden freuten sich übrigens über Schokoladennikoläuse, die ihnen Mitglieder dere Schützenbruderschaft vor Weihnachten gebracht haben.

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