Norbert Wiechers stellt seine Tiersammlung im St.-Gertrudis-Haus aus
Schwein muss man haben

Horstmar -

Insgesamt 9392 Schweine hat Norbert Wiechers bisher für sein geplantes Museum im Bahnhofscafè gesammelt. Das ergab eine Inventur zum Jahreswechsel, bei dem die Exemplare gezählt wurden. Dabei hatten Wiechers und seine Helferinnen die Idee, einen Teil der Exponate in einer Ausstellung im St.-Gertrudis-Haus zu präsentieren. Dort werden die Exemplare in Vitrinen gezeigt, was bei den Senioren viel Anklang findet.

Dienstag, 12.01.2021, 18:08 Uhr aktualisiert: 12.01.2021, 18:10 Uhr
Barbara Wiegard (l.) und Friederike Bauer halfen beim Zählen der Schweine und bei der Auswahl.
Barbara Wiegard (l.) und Friederike Bauer halfen beim Zählen der Schweine und bei der Auswahl. Foto: Neugebauer

Inventur machen ist zum Jahreswechsel in den Betrieben angesagt. Nach kaufmännischen Gepflogenheiten bedeutet diese Arbeit zählen, messen, wiegen und schätzen des Inventars. Dieser Aufgabe, nicht gesetzlich für ihn vorgeschrieben, unterzog sich jetzt Norbert Wiechers für seine Exponate im Schweinemuseum am Bahnhofscafé. Schließlich kam er nach Abschluss der Zählungen auf 9392 Exemplare in den verschiedensten Ausführungen.

Beim Zählen half zunächst einmal Friederike Bauer aus Neuenkirchen mit. Sie gehört mit zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Horstmarer Schweinerei“ und ist begeisterte Sammlerin der Glücksboten. In der Zeitung hatte die junge Frau vom Vorhaben der Errichtung eines Schweinemuseums am Horstmarer Bahnhof erfahren.

Mit im Boot bei der Inventur war auch Barbara Wiegard vom sozialen Dienst des St.-Gertrudis-Hauses. Beim Zählen kam den Dreien die Idee, einen Teil der Modelle im Altenwohnheim auszustellen. „Wenn die alten Leute wegen der Pandemie nicht zum Bahnhof und zum Schweinemuseum kommen können, müssen wir die Exponate zu den Heimbewohnern bringen“, brachte es Norbert Wiechers auf den Punkt. Gemeinsam suchte das Trio die eindrucksvollsten Schweinedarstellungen aus. Die Tierchen sind jetzt in den Vitrinen am Eingang des Altenheimes zu sehen. „Die Heimbewohner zeigen großes Interesse an der Ausstellung. Sie regt zum Nachdenken und Plaudern an“, berichtet Anja Merker vom sozialen Dienst der Einrichtung. Gerade bei den Bewohnern, die aus der Landwirtschaft kommen, würden Erinnerungen an vergangene Zeiten wach.

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