Mitarbeiter-Team steht dem Nachwuchs in Corona-Zeiten bei
Spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche vom „Vipz“

Horstmar -

Auch in Corona-Zeiten machen die Mitarbeiter des KInder- und Jugendtreffs „Vipz“ in Horstmar keine Pause. Um dem Nachwuchs die Beschwernisse des zweiten Lockdowns zu erleichtern, machen sie vielmehr besondere Angebote für die verschiedenen Altersgruppen und für Familie. Das betätigt die Einrichtungsleiterin Ida Fiebig vom Jugend- und Familiendienst.

Mittwoch, 17.02.2021, 07:22 Uhr
Der offene Kinder- und Jugendtreff „Vipz“ wartet in Zeiten der Corona-Pandemie mit speziellen Angeboten auf – hier der Blick ins Café.
Der offene Kinder- und Jugendtreff „Vipz“ wartet in Zeiten der Corona-Pandemie mit speziellen Angeboten auf – hier der Blick ins Café.

„Besuche sind im Moment wegen der Corona-Pandemie noch nicht möglich, aber dennoch sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des offenen Kinder- und Jugendtreffs am Kirchplatz für die Kinder, Jugendlichen und Familien in Horstmar da“, schreibt das „Vipz“ in einer Pressemitteilung.

„Bei Beratungsbedarf stehen wir unter Telefon 01 71/4 80 93 90 oder auch per E-Mail unter ida.fiebig@jfd-rheine.de jederzeit zur Verfügung“, betont die Leiterin der Einrichtung, Ida Fiebig , vom Jugend- und Familiendienst (jfd). Damit zuhause keine Langeweile bei der Zielgruppe aufkommt, verleiht das „Vipz“ seine Gesellschaftsspiele. „Das ist immer dienstags und donnerstags von 11 bis 15 Uhr möglich“, teilt Fiebig mit und fügt hinzu, dass die Übergabe selbstverständlich kontaktlos und konform mit den geltenden Corona-Regeln erfolge.

Das „Vipz“ hält angesichts des Homeschoolings, das einige Schüler und Schülerinnen sowie Familien vor Probleme stellt, ein besonderes Angebot vor. „Wer zuhause keinen ruhigen Platz zum Lernen, kein Internet oder kein passendes Gerät hat, kann nach Terminvereinbarung hier einen Lernplatz bekommen“, erläutert Ida Fiebig. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen bekämen dann vor Ort einen Laptop für Videokonferenzen gestellt oder könnten den Drucker benutzen.

Aber neben dem Lern-Angebot gibt es auch weiterhin Aktionen für die Freizeit – nur eben im Moment online. „Interessierte melden sich bei uns über unsere Kontaktdaten oder die sozialen Medien, und dann kann es auch schon losgehen“, so die Jugendtreff-Leiterin. „Mittwochs gäbe es verschiedene klassische Spiele, wie beispielsweise die „Montagsmaler“‚ „Schiffe versenken“ und „Stadt, Land, Fluss“. Donnerstags würde das Online-Spiel „Among us“ angeboten. Für alle Kreativen schnüre man „Care-Pakete“ mit Bastelanleitungen und –material zum Abholen für Zuhause.

Informiert werden die Kinder und Jugendlichen über die sozialen Netzwerke wie Instagram und Facebook – dort gibt es jetzt auch spannende Challenges zum Nach- und Mitmachen. „Wir nehmen aber auch Wünsche und Anregungen an. Wer Ideen hat, kann sich gerne bei bei uns melden, und wir passen unser Angebot dann den Interessen an“, verspricht Ida Fiebig. „So hoffen wir, dass wir gerade in dieser schweren Zeit, in der sich die Jugendlichen nicht verabreden, treffen und gemeinsam etwas unternehmen können, mit unseren Projekten die Familien unterstützen können.“

Demnächst gibt es wieder ein Projekt, das sich an Familien richtet. Mit ihrer ‚Family Time‘ bietet die Einrichtung Eltern und Kindern aus einem Haushalt die Möglichkeit, das „Vipz“ für einen bestimmten Zeitraum zu mieten, um dort zu kickern, Gesellschaftsspiele zu nutzen oder zu basteln“, beschreibt Fiebig das besondere Angebot, das nach telefonischer oder digitaler (E-Mail) Terminabsprache eingerichtet wird. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendtreffs halten sich dann in einem anderen Raum auf, so dass kein Kontakt besteht“, fügt die Jugendtreffleiterin mit Blick auf die Corona-Hygienemaßnahmen hinzu.

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