Mobilitätsausschuss
Konzept wird vorgestellt

Horstmar -

Zu seiner ersten Sitzung kommt am Donnerstag (18. März) der neu gebildete Mobilitätsausschuss der Stadt Horstmar zusammen. Dabei handelt es sich um einen Unterausschuss des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses, der sich mit der Verkehrsinfrastruktur, der Mobilität und der Stadtentwicklung befasst. Ein Fachplanungsbüro wird dem Gremium sein Angebot für ein Mobilitätskonzept vorstellen.

Mittwoch, 17.03.2021, 20:14 Uhr aktualisiert: 17.03.2021, 20:20 Uhr
Die Grünen könnten sich vorstellen, dass Teile der Schöppinger Straße in Höhe des Kirchplatzes und der Königsstraße in einen Fußgängerbereich umgewandelt werden. So könnte die Altstadt wieder mehr Aufenthaltsqualität gewinnen, meint die Partei.
Die Grünen könnten sich vorstellen, dass Teile der Schöppinger Straße in Höhe des Kirchplatzes und der Königsstraße in einen Fußgängerbereich umgewandelt werden. So könnte die Altstadt wieder mehr Aufenthaltsqualität gewinnen, meint die Partei. Foto: Sabine Niestert

Die Attraktivität der Altstadt von Horstmar liegt nicht nur Bürgermeister Robert Wenking, sondern auch den Kommunalpolitikern am Herzen. Dafür will sich unter anderem auch der neu gebildete Mobilitätsausschuss – dabei handelt es sich um einen Unterausschuss des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses – einsetzen, der am heutigen Donnerstag (18. März) um 18 Uhr erstmals zu einer Sitzung in der Turnhalle in Leer zusammenkommt. An diesem Abend wird ein Fachplanungsbüro den Mitgliedern des Gremiums sein Angebot für ein Mobilitätskonzept vorstellen.

Gedanken zur Verkehrsinfrastruktur und Stadtent­wicklung haben sich bereits die Fraktion und der Ortsverband von Bündnis 90 /Die Grünen Horstmar und Leer gemacht. Wie deren Sprecher Alfons Rottmann in einem Pressetext ankündigt, strebt seine Partei eine Reduzierung des Kfz-Verkehrs in der Innenstadt an, wobei der besondere Fokus auf dem Durchgangsverkehr liegen soll. „Darüber hinaus sollten Konzepte entwickelt werden, um die Anzahl der Langzeitparker in der Altstadt zu reduzieren“, fordern die Grünen, die dabei auf die elektronische Erfassung und Nachverfolgung, der in die Altstadt ein- und ausfahrenden Fahrzeuge setzen. So ließe sich insbesondere das bereits seit langem bestehende Durchgangsverbot überwachen und gegebenenfalls ahnden.

In einem weiteren Punkt wollen die Grünen die Belange der schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie beispielsweise Radfahrer und Fußgänger stärken. Dabei sei der Fokus auf sichere Schulwege und die gute Erreichbarkeit von öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und touristischen Zielen zu setzen. Neben der Optimierung des ÖPNV wünscht sich die Partei alternative Konzepte, wie beispielsweise den Einsatz eines Bürgerbusses, Sammeltaxis oder auch Mitfahrbänke, um den individuellen Pkw-Verkehr zu reduzieren.

„Darüber hinaus könnten wir uns auch die Umwandlung von Teilen der Schöppinger Straße in Höhe des Kirchplatzes und der Königsstraße in einen Fußgängerbereich vorstellen“, so Rottmann in seinem Bericht. Busse, Rettungswagen oder auch Zu- und Anlieferverkehr sollten in diesem Teilabschnitt allerdings zulässig bleiben. Ziel sei es, die Altstadt wieder zu einem „urbanen Zentrum mit hoher Aufenthaltsqualität“ zu machen.

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