Kita „Kinderland“ führte Waldwoche gruppenintern durch
Schokoladengruß vom Osterhasen

Horstmar -

Die Kinder der Kita „Kinderland“ haben während ihrer Waldwoche den benachbarten Forst durchkämmt. Allerdings anders als üblich: Gefrühstückt wurde wegen der niedrigen Temperaturen in kleinen Runden, corona-bedingt gruppenintern in der Kita. Im Anschluss machten sich die Kinder in verschiedene Richtungen auf den Weg. Immer auf der Suche nach Wald und Wiese zum Wahrnehmen, Erforschen und Erfahren.

Freitag, 02.04.2021, 07:17 Uhr aktualisiert: 02.04.2021, 07:20 Uhr
Die Kinder des Kinderlandes waren jetzt in den Horstmarer Wäldern zur Waldwoche unterwegs. Wegen der Corona-Pandemie nur gruppenintern.
Die Kinder des Kinderlandes waren jetzt in den Horstmarer Wäldern zur Waldwoche unterwegs. Wegen der Corona-Pandemie nur gruppenintern. Foto: Kinderland Horstmar

Die Waldwoche der Kita „Kinderland“ beginnt normalerweise um neun Uhr morgens mit einem gemeinsamen Spaziergang in Richtung Wald, mit einem Frühstück im großen Kreis unter Bäumen, um danach den Wald mit allen Sinnen zu erkunden. Normal, das gibt es im Moment leider auch im Kinderland nicht.

„Erst musste der Termin wegen der Eichenprozessionsspinner vorverlegt werde und dann gab es keine gemeinsamen Unternehmungen aller Kinder wegen der Corona-Pandemie“, hob Einrichtungsleiterin Nina Tumbrink in der Presseinformation der Kita hervor.

Gefrühstückt wurde wegen der niedrigen Temperaturen in kleinen Runden, gruppenintern im Kinderland. Im Anschluss machten sich die Kinder in verschiedene Richtungen auf den Weg. Immer auf der Suche nach Wald und Wiese zum Wahrnehmen, Erforschen und Erfahren.

Die Gruppe der kleinsten Kinder, des Bienenstocks, haben jeden Tag ein anderes Waldstück besucht. Besonders Spinnen und Krabbeltiere hatten es den Kindern angetan. Ohne jegliche Berührungsängste wurden diese beobachtet und erforscht. Die Kinder probierten sich aus und testeten, wozu ein Stock alles zu nutzen ist.

„Besonders für die kleinen Kinder birgt der unebene Untergrund mit Baumstämmen, Erde, altem Laub und kleinen Stöckern eine Herausforderung und eine besondere Wahrnehmungserfahrung. So werden verschiedenste Fähigkeiten und Fertigkeiten spielerisch im Alltag gefördert“, erklärte Nina Tumbrink.

Die Kinder der Bärenhöhle (zwei bis vier Jahre) hatten sich auf den Spuren des Osterhasen befunden. Zu Beginn wurden die Kinder auf eine Osterglocke aufmerksam. Durch ihren Namen war fortan das Thema Ostern im Mittelpunkt. Wie der Zufall es will, wurde auf einem Baumstumpf ein Bild eines Osterhasen gefunden. Bunte Farbkleckse, eine rote Schleife und weitere Spuren des Osterhasen bestärkten die Kinder in ihrer Idee.

Als dann noch ein kleiner Schokoladengruß gefunden wurde, war den Kindern klar, wer das gewesen sein musste. Die Kinder des Eulennestes (4 bis 6 Jahre) brachen in Richtung des bekannten Waldstücks auf. Einmal kurz den Wald durchquert, zog ein Feld mit lehmigen Pfützen die Aufmerksamkeit auf sich.

„Die Kinder probierten aus, wie tief Pfützen sind, wie es sich anfühlt, wenn der Stiefel stecken bleibt und wie sich ‚Matsche‘ anfühlt“, erläutert Erzieherin Verena Keenan, in deren Obhut das Eulennest ist.

Gemeinsam unterstützten sie sich, wenn ein Kind feststeckte und halfen einander zu buddeln und das Feld zu erkunden. Nachdem die Pfützentiefe so intensiv getestet worden waren, dass nahezu alle Kinder nass waren, hieß es ganz schnell zurück und umziehen.

Alles in allem haben die Kinder des Kinderlandes eine schöne Woche bei gutem Wetter in der Natur erlebt, mit verschiedenen Sinnen den Frühling willkommen geheißen und Neues erfahren.

Nina Tumbrink: „Trotz dreckiger Klamotten und müder Augen freuen wir uns schon auf viele weitere Tage in der Natur in den nächsten Monaten. Denn dank Corona heißt es erst recht rausgehen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7897546?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F171%2F
Nachrichten-Ticker