Rückblick auf das Jubiläumsjahr am Kepler-Gymnasium
Schub für die Gemeinschaft

Ibbenbüren -

Am Kepler-Gymnasium ist längst wieder Alltag eingekehrt. Das Jubiläumsjahr 2016 zum 50-jährigen Bestehen der Schule bot zahlreiche Höhepunkte, die lange in Erinnerung bleiben werden. Der Aufwand war groß. Aber in der Rückschau sind Schulleiter Paul-Georg Weiser und der stellvertretende Schulleiter Christoph Hagel-Grüner sich einig: „Es hat sich gelohnt“.

Dienstag, 14.02.2017, 17:02 Uhr

 Schulleiter Paul Georg Weiser (links) und Christoph Hagel-Grüner, Leiter und stellvertretender Leiter des Kepler-Gymnasiums Ibbenbüren.
 Schulleiter Paul Georg Weiser (links) und Christoph Hagel-Grüner, Leiter und stellvertretender Leiter des Kepler-Gymnasiums Ibbenbüren. Foto: Cornelia Ruholl

Eines der zentralen Anliegen war, das Jubiläum zu nutzen, um die Schulgemeinschaft zu stärken. „Das ist uns in besonderem Maße gelungen“, sagt Paul-Georg Weiser . „Wir bekommen auch von den Betrieben immer wieder die Rückmeldung, wie interessiert und diszipliniert unsere Schüler sind“, so Christoph Hagel-Grüner . Qualitäten, die schon im Vorfeld des Jubiläums zum Tragen kamen. Es wurden Ideen von Schülern, Eltern, Lehrern, Ehemaligen und der interessierten Öffentlichkeit gesammelt und umgesetzt.

Zur Stärkung der Schulgemeinschaft beigetragen habe unter anderem die Auseinandersetzung mit der 50-jährigen Schulgeschichte. Sie wurde als Musikrevue präsentiert. Über 50 Musiker der Kepler-Bigband, Schauspieler und Tänzer brachten das Projekt auf die Bühne. Die Revue basierte auf der umfangreichen Recherchearbeit eines Literaturkurses, der unter anderem die Schulchronik sowie Schülerzeitungen und Jahresberichte durchforstet hatte.

Die musikalische Reise durch 50 Jahre Filmgeschichte war auch Gemeinschaftsprojekt. Sie wurde musikalisch begleitet von den Kepler Musik AGs (Juniorkammerorchester, Juniorchor, Schulchor, Schulstreichorchester und das neu gegründete Jugendsinfonieorchester, einem Kooperationsprojekt mit der Musikschule Ibbenbüren).

Auch die Beteiligung des Schulchores am beeindruckenden Konzert des Caucasian Chamber Orchesters mit dem Kammerchor passt in diese Reihe – eine Gelegenheit, die auch als Gesprächskonzert mit den Klassen 5 und 6 genutzt wurde. Und die Kepler Big-Band war Highlight bei der Live Night, einer Swing Party mit Musik aus den 1920er und -30er Jahren. Als Gast war die Lehrer Big Band des Landes NRW unter Leitung eines Ehemaligen (Axel Knappmeier) dabei.

„Im eigentlichen Festakt liefen alle Aktivitäten in Ausschnitten zusammen, ergänzt durch Präsentationen, in denen sich die Ehemaligen bei ihrem Treffen wiederfinden und sich über die Entwicklung des Keplers informieren konnten“, so Christoph Hagel-Grüner.

Wichtig sind der Schulleitung in der Rückschau nicht zuletzt drei Stichworte: „Jubiläen“, „hohe Schüleraktivität“ und „die Zahl 50“.

Dass Initiative am Kepler Tradition hat, dokumentierten die ins Jahresprogramm eingebetteten Jubiläen schulischer Projekte: zehn Jahre Nepalprojekt, zehn Jahre Akrobatik-AG „Hochstapler“, 20 Jahre Kepler Big Band.

Die beiden Aktionen mit der höchsten Schüleraktivität waren die Schulkirmes (50 bunte Stände) und die Sportgala. Fast 400 und damit gut ein Drittel aller Schüler von Klasse 5 bis zur Q2 stellten ihre aus dem Unterricht erwachsenen Präsentationen vor und boten mit einem mehr als dreistündigen Programm einen würdigen Abschluss des Jubiläumsjahres.

Ehemaligenfest und Fahrt zum Gardasee

Ein Zeichen von Verbundenheit und Identifikation mit der Schule seien auch die Teilnehmerzahlen bei den verschiedenen Veranstaltungen, bilanzieren die Schulleiter. Zwei Programmpunkte des Jahres stachen in dieser Hinsicht besonders heraus: das Ehemaligenfest mit über 1000 Teilnehmern (Weiser: „Aus Sicherheitsgründen mussten wir die Anmeldeliste dicht machen“) und die Schulfahrt an den Gardasee, an der über 1000 Schüler und 70 Lehrer und Eltern teilnahmen. „Besonders gefreut hat uns, dass niemand aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben musste“, so die Schulleitung.

...

Die Zahl 50 ziert nicht nur den Titel der Festschrift, sondern prägte auch viele Beiträge zum Festjahr: 50 Jahre Filmmusik, 50 bunte Stände und „50 gute Taten“ von 50 Klassen bzw. Kursen, womit das Kepler seine soziale Verantwortung unterstrich.

Und wie geht es weiter in der Zukunft? - „Wir werden weiterhin die Entwicklung von Schule aktiv angehen und die Herausforderungen der Zeit suchen, um sie kreativ zu bewältigen“, so der Schulleiter. Beispiel: Das Thema des nächsten pädagogischen Studientages lautet ‚Schule im Spannungsfeld von politischer und sozialer Verantwortung“. Und im Unterricht will sich die Schule „besonders dem schülerorientierten Gestalten von Unterricht widmen“.

Mehr als „bemerkenswert“ sei es, dass dies alles gelang „in einem Jahr, in dem die Qualitätsanalyse das Kepler untersuchte und ihm ein hervorragendes Zeugnis ausstellte und ein Jahrgang von 198 Abiturienten mit der Durchschnittsnote 2,34“.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4629168?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F172%2F4849404%2F4849405%2F
Nachrichten-Ticker