Jahreshauptversammlung des Kreisverbands Tecklenburger Land
Hüppe: DRK ist Garant stabiler Strukturen

Tecklenburger Land -

Der Rückblick auf viele Aktivitäten und der entsprechende Dank – sie prägten die Jahreshauptversammlung des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land in Hänsels Gasthaus Riesenbeck am Donnerstagabend.

Sonntag, 03.12.2017, 15:12 Uhr

Präsident Heinz Hüppe (links) zeichnete verdiente Mitglieder aus.
Präsident Heinz Hüppe (links) zeichnete verdiente Mitglieder aus. Foto: Rita Althelmig

Präsident des DRK-Kreisverbandes Heinz Hüppe hatte erfreut zahlreiche Mitglieder begrüßt, unter ihnen auch Ehrenpräsident Dr. Artur Wilkens.

Nach einem deftigen Grünkohlessen ergriff Hörstels stellvertretende Bürgermeisterin, Ingrid Bosse, das Wort. Sie erörterte vielfältige Aufgaben im Ehrenamt, angefangen bei Blutspenden bis hin zur Flüchtlingshilfe. Humorig wies sie als Bevergernerin auch auf die Erbsensuppe hin, die nach dem Rosenmontagsumzug vom DRK angeboten wird: „Die hilft so manchen Karnevalisten wieder aufs Fahrrad.“

Als Vertreter der Feuerwehr überbrachte Ralf Storck vom Löschzug Riesenbeck Grüße und betonte, dass man sich bei der Feuerwehr in erster Linie um die Technik kümmere, das DRK kümmere sich um den Menschen. Das mache den Menschen das Leben leichter, und der Feuerwehr den Einsatz an der Unfallstelle.

Fast jeder 100. Einwohner ist Mitglied im DRK

Im Tätigkeitsbericht des Vorstands vom Vorstandsvorsitzenden Johannes Hille wurde aufgezeigt, was im DRK-Kreisverband auf den Weg gebracht wurde, wie beispielsweise die „Wasserburg in Dreierwalde“ mit drei Gruppenanlagen, die DRK-Kita „Waldwichtel“ und das DRK-Bauprojekt in Ibbenbüren mit der Kita, Tagespflege und Mehrgenerationenhaus. Der ehemalige Kindergarten in Ostenwalde wurde umgebaut zum Tagungshaus „Landrat Belli“, wo DRK- Gruppen sich zur Übernachtung einmieten. Hille gab bekannt, dass im vergangenen Jahr 6500 Menschen in Erster Hilfe ausgebildet worden seien, 1000 mehr als im Vorjahr. 603 Mitarbeiter habe das Rote Kreuz. Verglichen mit der Landesebene sei Steinfurt seit Jahren auf Platz eins. Auf die Bevölkerung bezogen gebe es 4,7 Prozent Fördermitglieder, der Landesdurchschnitt liege bei 2,6 Prozent. Die Mitgliederzahl liege in der Region bei 0,89 Prozent der Bevölkerung, auf Landesebene bei 0,33 Prozent.

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Kreisverbandsarzt Dr. Ludger Reekers dankte den Referenten des Verbandes auf Kreis- und Landesebene, die ein breites Angebot an Aus- und Fortbildung leisten. Er bedankte sich bei den Sanitätern vor Ort in den Ortsverbänden Bevergern, Recke, Riesenbeck, Dreierwalde, die Soforthilfe in akuter Not leisten und bei den beiden Teams der Rettungshundestaffeln, die in diesem Jahr drei Einsätze bei der Personensuche hatten. Herausforderungen im vergangenen Jahr seien Einsätze bei den Sportfreunden Lotte gewesen, aber auch der Einsatz beim G-20-Gipfel. Erinnert wurde an das Busunglück in Tecklenburg-Ledde am 17. September. Und Reekers erinnerte mit großer Freude an das „Sommermärchen.“ Zum zweiten Mal in Folge wurden die Sanitäter aus Ibbenbüren am 16. September im Bundeswettbewerb Bundessieger.

Katharina Lammerskitten berichtete mit Verena Wels aus den zahlreichen Aktivitäten des Jugendortkreuzes. Katharina Lammerskitten hatte ihr Amt als JRK-Kreisleiterin bei der JRK-Hauptversammlung abgegeben, ihre Nachfolge ist ihre bisherige Vertreterin Verena Wels, die nun auch bei der Wahl im Kreisverband am Donnerstagabend bestätigt wurde. Jan Hellweg ist ihr Stellvertreter. Die Wahl gelte für ein Jahr, sagte Hüppe, da im nächsten Jahr das gesamte Präsidium neu gewählt werden müsse.

Schatzmeister Achim Glöfeld trug Rechnungslegung und Wirtschaftspläne in kurzweiliger Form vor. Insgesamt war die Gewinn- und Verlustrechnung erfreulich, es konnten Rücklagen gebildet werden, die notwendig für unvorhersehbare Fälle seien. Als sogenannter Wirtschaftsprüfer wurde Peter Hoffmann gewählt.

Geehrt wurden durch den Präsidenten die Gewinner des Bundeswettbewerbs mit der Landrat-Belli-Medaille: Detlef Janßen, Dennis Wilak, Marc Welschemeyer, Jan Andro und die Ausbilder Hans- Dieter Horch und Jörg Beimdieck, in Abwesenheit Markus Neyer und Michaela Miltrup. Für die JRK-Gruppen Lengerich wurden mit einem Essensgutschein geehrt Niels-Henning Petig, Kira Huning, Katharina Lammerskitten, Verena Wels und in Abwesenheit Hilke Koopmann, Sophie Brockmann, Daniel Leben und Florian Hanningbrink.

Abschließend betonte Heinz Hüppe noch einmal, dass das Ehrenamt beim DRK ein Garant für stabile Strukturen sei. „Wir vom DRK leisten viel. Wir haben den Respekt in der Bevölkerung verdient.“ Damit spielte er auf Negativberichte an, die sehr weh täten, aber auch auf unverschämte Gaffer während der Einsätze.

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