Teutoburger Wald-Eisenbahn
Die TWE ist für die Wirtschaft wichtig

Ibbenbüren/Kreis Steinfurt -

Die Kreise Steinfurt, Gütersloh und Osnabrück haben jetzt eine Vereinbarung geschlossen: Ihnen gemeinsam ist das Bestreben, die Teutoburger Wald-Eisenbahn zu erhalten. Sie sei wichtig für die Wirtschaft in der Region, hieß es bei der Unterzeichnung.

Freitag, 22.02.2019, 18:00 Uhr
Grünes Licht für die „Teutoburger Wald-Eisenbahn“: Die Landräte Dr. Klaus Effing (Kreis Steinfurt), Sven-Georg Adenauer (l., Kreis Gütersloh) und Dr. Michael Lübbersmann (r., Landkreis Osnabrück) sagten jetzt eine finanzielle Unterstützung des Unternehmens Lappwaldbahn zu.
Grünes Licht für die „Teutoburger Wald-Eisenbahn“: Die Landräte Dr. Klaus Effing (Kreis Steinfurt), Sven-Georg Adenauer (l., Kreis Gütersloh) und Dr. Michael Lübbersmann (r., Landkreis Osnabrück) sagten jetzt eine finanzielle Unterstützung des Unternehmens Lappwaldbahn zu. Foto: Kreis Steinfurt

Im Dezember 2018 haben die Bewilligungsbescheide von Bund und Land Niedersachsen vorgelegen. Nun erfolgt der nächste Schritt zur Instandsetzung der „ Teutoburger Wald-Eisenbahn “ (TWE): Die Landräte Dr. Klaus Effing (Kreis Steinfurt), Sven-Georg Adenauer (Kreis Gütersloh) und Dr. Michael Lübbersmann (Landkreis Osnabrück) sagten jetzt einen Zuschuss für das Unternehmen Lappwaldbahn von bis zu 450 000 Euro zu.

Passend unterzeichneten sie die kreis- und länderübergreifende Vereinbarung in einem historischen Eisenbahnwagen im Bahnhof von Bad Iburg. Die Strecke sei „gerade für die regionale Wirtschaft“ von besonderer Bedeutung, hieß es.

 Die Lappwaldbahn Service GmbH beabsichtigt als Infrastruktur-Betreiberin bis 2023 die durch die drei Landkreise führende Nebenbahn Versmold-Bad Iburg-Lengerich-Tecklenburg-Brochterbeck-Ibbenbüren-Hafen Dörenthe durchgehend für den Güterverkehr wiederherzustellen. Der erste Bauabschnitt Ibbenbüren-Brochterbeck-Hafen Dörenthe war bereits im August 2018 fertiggestellt worden.

Für den aktuellen zweiten Bauabschnitt wurden die ersten Arbeiten im Dezember 2018 eingeleitet. Die Investitionskosten für den ersten Bauabschnitt lagen bei etwa 3,5 Millionen, die für den jetzt vorgesehenen Bauabschnitt bei 4,3 Millionen Euro. Über die gute Zusammenarbeit über Kreis- und Landesgrenzen hinweg freut sich Landrat Effing: „Durch diese fruchtbare Kooperation leisten wir unseren Beitrag dazu, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bekommen. Absolut beispielgebend ist das Engagement der Lappwaldbahn.“

 Der Kreis Gütersloh setzt sich seit Jahren für den Erhalt der Strecke auf seinem Gebiet ein. So sollen von Harsewinkel über Gütersloh nach Verl in naher Zukunft wieder Personen befördert werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6410817?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F172%2F
Rund 100 Demonstranten protestieren gegen Sarrazin
Knapp 100 Personen demonstrierten vor der Stadthalle in Hiltrup gegen den Sarrazin-Auftritt.
Nachrichten-Ticker