Leitungsnetz und Pumpen an der Kapazitätsgrenze
Bürger im Tecklenburger Land sollen Wasser sparen

Tecklenburger Land -

Wegen der Hitzewelle und der geringen Niederschläge in der ersten Jahreshälfte appelliert der Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land (WTL) an die Einwohner des Tecklenburger Lands, sorgsam mit dem Trinkwasser umzugehen und auf die Bewässerung von Gärten und das Auffüllen privater Pools zu verzichten.

Mittwoch, 26.06.2019, 16:26 Uhr aktualisiert: 27.06.2019, 13:04 Uhr
 Aufs Rasen sprengen oder das Auffüllen privater Pools sollen die Bürger im Tecklenburger land derzeit möglichst verzichten.
 Aufs Rasen sprengen oder das Auffüllen privater Pools sollen die Bürger im Tecklenburger land derzeit möglichst verzichten. Foto: --

„In den vergangenen Tagen haben die Kunden des WTL fast 39 000 Kubikmeter Wasser am Tag und damit knapp 40 Prozent mehr als an durchschnittlichen Tagen verbraucht“, erläutert WTL-Geschäftsführer Johann Knipper . Bei den aktuellen Verbräuchen sei es schwierig, die zwölf Wasserhochbehälter über Nacht wieder komplett zu befüllen. Einer dieser Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 4500 Kubikmetern befindet sich an der Straße Am Windmühlenhügel in Sennlich. In den Wasserhochbehältern wird die Menge an Trinkwasser zwischengespeichert, die laut WTL erwartungsgemäß an einem Tag verbraucht wird.

Zwar seien die Wasserwerke des Versorgungsverbandes jederzeit in der Lage, ausreichende Wassermengen bereitzustellen, doch komme das Leitungsnetz des WTL langsam an seine Kapazitätsgrenzen.

„Wenn viele Bürger gegen Abend nach Haus kommen und anfangen, die privaten Gärten zu bewässern oder die Pools zu füllen, kann der schlagartige Anstieg des Wasserverbrauchs am Abend dazu führen, dass die Leistung der Pumpen und die Kapazität der Rohrleitungen nicht mehr ausreichen, um das Wasser mit dem üblichen Druck an die Kunden zu liefern“, betont Knipper.

Daher bittet der WTL alle Bürger, behutsam und sorgsam mit der Ressource Wasser umzugehen und unnötige Wasserverbräuche möglichst zu vermeiden.

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