Bandprojekte begeistern beim Ibbenbürener Music Jam
„Wild zusammengewürfelt“

Ibbenbüren -

Ferienbeginn – Zeit für den Music Jam der Jugendkunstschule. Die Gelegenheit für alle Musikschüler, ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern zu zeigen, was sie inzwischen können. Am Montag nahmen wieder 39 Mädchen und Jungen an den ganztägigen Workshops teil und begeisterten am Abend mit einem tollen Abschlusskonzert.

Mittwoch, 17.07.2019, 13:36 Uhr
Fast 40 Kinder nahmen am Music Jam der Jugendkunstschule zum Auftakt der Sommerferien teil.
Fast 40 Kinder nahmen am Music Jam der Jugendkunstschule zum Auftakt der Sommerferien teil. Foto: Holger Luck

Die Gesamtkoordination hatten dieses Mal Nicole Gregorczyk und Stina Rieke übernommen, Patrick Lübken und Jacob Ungruhe unterstützten bei der Technik.

„Es ist schon eine Herausforderung“, sagte JKS-Dozentensprecher Mirko Triphaus, nachdem die Workshops zur Hälfte herum waren und die Teilnehmer sich auf das Mittagessen freuten. Der Musiklehrer für Klavier und Keyboard leitete an diesem Tag eins von insgesamt vier Bandprojekten.

Die hohe Kunst sei es, Musiker von äußerst unterschiedlichem Leistungsstand so in die Bands zu integrieren, dass jeder auf seine Kosten kommt. Laura Strübbe sah das ähnlich. Die 18-Jährige war Sängerin in Triphaus‘ Bandprojekt, das sich beim Auftritt am Abend „Kingz of Pop“ nennen sollte. Sie habe schon in mehreren Bands gesungen, aber der Music Jam sei immer wieder etwas ganz Besonderes, weil die Bands eben „wild zusammen gewürfelt“ seien und nur wenige Stunden Zeit hätten, die Songs miteinander zu üben, betonte Strübbe.

„Auch wir haben am Nachmittag noch einiges zu tun“, meinte sie. Beim Song „Frische Luft“ (Wincent Weiss) seien noch „ein paar Feinheiten zu klären“, und dann habe man sich ja noch um den zweiten Song zu kümmern. Der Namika-Ohrwurm „Je ne parle pas Français“ war das.

Beide Songs kamen am Abend natürlich richtig gut rüber, und die Konzertbesucher im großen Saal der Scheune sparten nicht mit Applaus.

Mirko Triphaus als Dozent hatte im Workshop der „Kingz of Pop“ zwar das Sagen, den Takt gab allerdings jemand anderer vor. Und zwar Justus Brinkmann, einer von mehreren Schlagzeugern im Bandprojekt. Er ist zwölf Jahre alt, spielt seit sechs Jahren Schlagzeug und ist bereits zum vierten Mal beim Music Jam dabei. Darüber hinaus hat er noch keine Banderfahrung. Noch nicht. Denn der begeisterte Drummer ist gerade dabei, eine Band zu gründen. Forsch nutzte er am Abend die Scheunen-Bühne, um Werbung dafür zu machen. Einen Gitarristen und einen Bassisten habe er schon, es fehle noch eine Sängerin oder ein Sänger.

Nicht weniger als die Truppe um Triphaus begeisterten die drei anderen Schülerbands. Sie boten als „Dino & die Saurier“, „Pommes Rot-Weiß“ und „Regenbogen Rocker“ ein tolles Programm, von aktuellen Popsongs bis hin zu Rock-Klassikern. Zum Abschluss hatte wie üblich die Dozentenband ihren Auftritt und verabschiedete die Musikschüler sehr passend mit „Happy“ von Pharrell Williams in die Ferien.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6785608?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F172%2F
Wechselchaos in Halle – Preußen holen ein 2:2 beim Spitzenreiter
Fußball: 3. Liga: Wechselchaos in Halle – Preußen holen ein 2:2 beim Spitzenreiter
Nachrichten-Ticker