CDU nominiert Kreistags.Kandidaten
„Eine beeindruckende Truppe“

Saerbeck/Kreis Steinfurt -

Auch im neuen Steinfurter Kreistag will die CDU sie stärkste Kraft bleiben. mit der Nominierung der Kandidaten , darunter 13 neue Gesichter, für die 31 Wahlbezirke schuf sie am Samstag die Voraussetzung dafür.

Sonntag, 16.02.2014, 17:02 Uhr

In 13 der 31 Kreistags-Wahlkreise tritt die CDU am 25. Mai mit neuen Kandidatinnen und Kandidaten an, in 18 Wahlkreisen bewerben sich bisherige Kreistags-Mitglieder um das Vertrauen der Wähler. Mit Wilfried Grunendahl, Bernhard Hembrock und Gisela Köster finden sich der amtierende Fraktionsvorsitzende sowie die beiden Stellvertreter des Landrates an der Spitze der Reserveliste.

Die CDU-Kreisvorsitzende Christina Schulze Föcking nannte das neue, insgesamt jüngere, Team am Samstag bei der Wahlkreisdelegiertenkonferenz in Sinningen-Saerbeck eine „ganz beeindruckende Truppe“ und zeigte sich überzeugt, dass die CDU im neuen Kreistag wieder stärkste Kraft werde. Einzelergebnis nannte sie nicht „Alle sind mit einem sensationellen Ergebnis gewählt, 117, 118 von 120 Stimmen“, rief sie in den bis auf den letzten Platz besetzen Saal des Gasthauses Rumöller.

Nicht gelungen ist es der CDU, die parteiinterne Frauenquote von einem Drittel auf der Reserveliste zu erfüllen – auf den ersten 31 Plätzen finden sich nur 7 Frauen. Deshalb begann die Wahl der Liste gleich mit dem zweiten Wahlgang, bei dem die Quote nicht mehr verbindlich war.

Landrat Thomas Kubendorff hatte den Delegierten zuvor im Schnelldurchgang noch einmal die eindrucksvolle Liste der Erfolge seiner Politik für den Kreis Steinfurt vorgelegt, und seine These wiederholt, der Kreis spiele in „einer Liga mit Bayern und Baden-Württemberg“. 11 000 zusätzliche Arbeitsplätze in den vergangenen fünf Jahren seien ebenso Beleg dafür wie zahlreiche Preise und Auszeichnungen und eine Vielzahl erfolgreicher Projekte, von der strategischen Partnerschaft mit der FH über die Gründerzentren GRIPS I, II und III, die Tourismusoffensive, das Kompostwerk, die Kosten-Trendwende bei der Jugendhilfe, die Vermarktung des Airport-Parks, den Radwegeausbau oder oder oder. „Die CDU tut dem Kreis Steinfurt gut“, kommentierte Schulze-Föcking und der Landrat meinte: „Wir müssen als Kreis-CDU geschlossen antreten, dann wird der 25. Mai für uns ein guter Tag werden“. Darauf, dass er selbst als Landrat sich am 25 Mai nicht der Wahl stellt, obwohl das möglich gewesen wäre, ging Kubendorff in diesem Zusammenhang aber nicht ein.

Statt dessen skizzierte er mit den Themenfeldern Inklusion, Eingliederungshilfen, Straßenbau, Energiewende und Intensiv-Tierhaltung sowie dem demografischen Wandel Herausforderungen, die in der Zukunft eine zentrale Rolle spielen werden. Und sicher auch im Wahlprogramm der Kreis-CDU. Das, so Kreisgeschäftsführer Johannes Machill, werde im Rahmen eines eigenen Kreisparteitages demnächst verabschiedet.

Der CDU-Bezirksvorsitzende Karl Josef Laumann schließlich rief die 31 Kreistags-Kandidaten und die mehr als 600 CDU-Bewerber für die kommualen Parlamente im Kreis Steinfurt dazu auf, um jede Stimmen zu kämpfen, damit die Partei die Gestaltungsmehrheit im Kreis und in den Orten behalte. Dabei beschwor er die CDU-Mitglieder, das Münsterland als Einheit zu begreifen. Nur so habe es eine Chance im Wettbewerb der Regionen „Die anderen“, und damit spielte Laumann auf die Auseinandersetzungen um den Verein Münsterland e.V. an, „haben nicht mehr diese Vorstellung.“

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