CDU-Landtagskandidat
Felix Holling macht das Rennen

Ibbenbüren/Kreis Steinfurt -

Auch im Wahlkreis Steinfurt III gab es eine Kampfkandidatur um die Nominierung als CDU-Landtagskandidat. Am Ende machte der 30jährige Felix Holling aus Hopsten das Rennen.

Freitag, 30.09.2016, 16:09 Uhr

Erste Glückwünsche  von Mitbewerber Dr. Martin Schwarz für den CDU-Landtagskandidaten Felix Holling (links).
Erste Glückwünsche  von Mitbewerber Dr. Martin Schwarz für den CDU-Landtagskandidaten Felix Holling (links). Foto: Sabine Plake

Sehr glücklich und kämpferisch gab sich am Donnerstagabend Felix Holling . Mit 54 Stimmen setzte sich der Mann aus Hopsten gegen Dr. Martin Schwarz aus Lengerich (41 Stimmen) als CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis 83 Steinfurt III durch. Dazu gehören die Orte Hopsten, Ibbenbüren, Lengerich, Lienen, Lotte, Mettingen, Recke, Tecklenburg und Westerkappeln. Von 100 Delegierten waren 96 erschienen, eine Stimme war ungültig.

Schwarz erwies sich als würdiger Verlierer und gratulierte seinem Mitbewerber als einer der ersten. Beide hatten sich zunächst in einem 15-minütigen Vortrag vorgestellt, die Münze entschied, dass Holling zuerst an das Rednerpult ging.

Beide Bewerber legten den Schwerpunkt darauf, dass diese, unsere Region besser gehört werden müsse und der ländliche Raum nicht weiter in den Schatten des Ruhrgebietes trete. Beide kritisierten das „ungerechte“ Gemeindefinanzierungsgesetz, benannten dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen wie Straßenbau, Bildung, Breitbandausbau. Holling betonte zudem, in der Inklusion „läuft einiges schief“, man brauche keine, die sich nur so nenne. Zudem fordert er, mehr Polizisten einzustellen, weil NRW die höchste Kriminalitätsrate habe und die geringste Aufklärungsquote. Er warnte davor, Dörfer zu „reinen Schlafstätten“ zu machen. Dort müssten weiterhin gewerbliche Entwicklungen möglich sein, um Arbeitsplätze zu schaffen. „Wohnen, Leben, Arbeiten“ müsse hier die Devise sein. Die Region brauche „eine starke Stimme und ich möchte gerne diese starke Stimme sein.“ Es sei noch viel Arbeit zu tun. „Lasst uns hinausgehen zu den Menschen, den Weg gemeinsam machen“, schwor er die Parteifreunde auf den Wahlkampf ein, damit „wir im Mai 2017 „das Ruder herumreißen“.

Holling folgt Wilfried Grunendahl (Tecklenburg), der nicht mehr antritt. Für ihn standen die Delegierten an diesem Abend auf und applaudierten minutenlang für die geleistete Arbeit. „Das sagt viel mehr als 1000 Worte“, sagte Kreisvorsitzende und Versammlungsleiterin Christina Schulze Föcking. Grunendahl habe jahrelang „die Ärme hochgekrempelt, damit diese Region in Düsseldorf gehört wird“. Regieren sei sehr schön gewesen, sagte Grunendahl. Die letzten Jahre in der Opposition „haben wir viel Arbeit gehabt, viele Anträge gestellt, die in den berühmten Papierkorb gewandert sind. Das nervt.“ Aber er sei zuversichtlich, dass sich das 2017 ändere.

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