CDU-Arbeitskreis bei Ev. Jugendhilfe
Respekt für spezielle Fürsorge

Kreis Steinfurt -

Mit ihrer Tagung im Kompetenzzentrum für Gast- und Pflegefamilien der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland in Hörstel wollte der Arbeitskreises Jugendhilfe der CDU-Kreistagsfraktion ein wichtiges Zeichen für die Anerkennung der Arbeit aller Beteiligten setzen. Die Leiterin der Einrichtung, Ina Lohmann, nahm sich für den Rundgang Zeit, insbesondere aber standen die Information über die Klientel im Vordergrund.

Dienstag, 08.08.2017, 18:08 Uhr

Informativer Besuch in Hörstel (v.l.): Werner Janning, Franzis Ruwe, Tilmann Fuchs, Doris Gremplinski, Heike Cizelsky, Roswitha Reckels, Ina Lohmann und Reinhard Brüning
Informativer Besuch in Hörstel (v.l.): Werner Janning, Franzis Ruwe, Tilmann Fuchs, Doris Gremplinski, Heike Cizelsky, Roswitha Reckels, Ina Lohmann und Reinhard Brüning Foto: CDU Kreis Steinfurt

Wenn Kinder und Jugendliche aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien bleiben können, ist das Jugendamt gefragt. Gast- und Pflegefamilien bieten ein neues Zuhause, Fürsorge, Zuverlässigkeit, Geborgenheit und Verständnis. Vernachlässigung, Verwahrlosungstendenzen, Ängste und Probleme in sozialen Beziehungen, seelische Störungen, die Ursachen sind vielfältig, beschreibt die Union in ihrem Bericht die Situation. Im JuMeGa-Projekt (Junge Menschen in Gastfamilien) der Evangelischen Jugendhilfe sei die intensive Betreuung der meist Jugendlichen und ihrer Gastfamilien während der gesamten Dauer des Betreuungsverhältnisses gesichert.

„Mit unserem Team leisten wir Beratung und Begleitung“, so Lohmann . „Die Alltagskompetenz der Gastfamilien verbindet sich mit der Fachkompetenz des Teams, eine Kombination für eine gute Zukunft der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen.“ Das gelte ebenso für das Kompetenzteam für Kinder in den Pflegefamilien.

Beide Teams arbeiten in der Krankenhausstraße in Hörstel. Ziel sei eine enge Kooperation, um den individuellen und vielfältigen Anfragen der Jugendämter kompetent begegnen zu können. Tilmann Fuchs und Roswitha Reckels, Sozialdezernent beziehungsweise Jugendamtsleiterin beim Kreis Steinfurt, betonten die Bedeutung dieses Hilfsangebotes. „Normalität und Geborgenheit als Grundlage für weitere Maßnahmen und Perspektiven für die Kinder schaffen, ist das Ziel und die Basis für ergänzende Maßnahmen.“

„Wir haben großen Respekt“, betonte Doris Gremplinski, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, für den CDU-Arbeitskreis. „Diese jungen Menschen haben schwierige Lebenswege hinter sich. Sie brauchen eine spezielle Fürsorge. Hier wird praktische Lebenshilfe mit großer Fachlichkeit und Lebenserfahrung geleistet“.

Durch regelmäßige Hausbesuche und Gespräche steht das JuMeGa-Team den Gastfamilien beratend zur Seite. Alle Beteiligten, so heißt es in dem Bericht abschließend, tragen ihren Anteil am Ziel, Potenziale zu entfalten und Mut für eine gute Zukunft zu finden.

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