Parteitag der FDP im Kreis Steinfurt
97 Prozent für Brockmeier

Kreis Steinfurt -

Während des Parteitags der FDP ist Alexander Brockmeier erwartungsgemäß wieder zum Vorsitzenden der Liberalen im Kreis Steinfurt gewählt worden. Der Rheinenser fuhr mit 97 Prozent der Stimmen ein überragendes Ergebnis ein.

Dienstag, 27.02.2018, 14:02 Uhr

Vorsitzender Alexander Brockmeier (4.v.l.) und der Vorstand der Liberalen im Kreis Steinfurt.
Vorsitzender Alexander Brockmeier (4.v.l.) und der Vorstand der Liberalen im Kreis Steinfurt.

Während des Parteitags der FDP ist Alexander Brockmeier erwartungsgemäß wieder zum Vorsitzenden der Liberalen im Kreis Steinfurt gewählt worden. Der Rheinenser fuhr mit 97 Prozent der Stimmen ein überragendes Ergebnis ein. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Andreas Reerink (Hopsten), Jürgen Bischoff (Wettringen) und Marion Rikels (Laer) gewählt. Die Position der Schriftführerin übernimmt Beate Harmsen (Emsdetten), Frank Denzol (Mettingen) wird weiterhin als Schatzmeister die Finanzen der Partei verwalten. Als Besitzer übernehmen Kai Kuntz (Steinfurt), Florian Hey (Rheine) und Andreas Schweizer (Neuenkirchen) Verantwortung.

97 stimmberechtigte Mitglieder waren der Einladung zu dem Parteitag in Saerbeck gefolgt. Brockmeier, der die Partei seit den Landtagswahlen auch in Düsseldorf vertritt, zog ein positives Fazit der Arbeit: „Insgesamt konnte der Kreisverband 115 Neumitglieder begrüßen.“ Der Parteichef bedankte sich für die Unterstützung in den Ortsverbänden, insbesondere auch für die Teamleistung bei den Landtags- und Bundestagswahlen im vergangenen Jahr.

Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Hans-Jürgen Streich, berichtete aus der Arbeit der Fraktion und nannte die wichtigen infrastrukturellen Programme der nächsten Jahre: „Die Kreistagsfraktion wird die dringend notwendigen Infrastrukturmaßnahmen im Kreis weiterhin konstruktiv begleiten. Darüber hinaus werden wir auch heute schon die Weichen für die kommende Kommunalwahl .“

Nach kurzer Aussprache und Bericht des Schatzmeisters war die Entlastung des Vorstandes reine Formsache.

Nach seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden nannte Brockmeier die Schwerpunkte seiner Arbeit für die nächsten zwei Jahre: „Wir dürfen nicht nur über die Digitalisierung reden und diese immer wieder einfordern, wir müssen in unseren eigenen Strukturen damit beginnen.“ Und weiter: „Mit dem heutigen Tag beginnt für uns die Kommunalwahl. Unser Fokus wird in den nächsten zwei Jahren auf die Vorbereitung vor Ort liegen. Wir werden uns inhaltlich und personell stark aufstellen, um 2020 wieder mit einer starken Stimme in den Kommunalparlamenten vertreten zu sein.“

Inhaltlich bekannten sich die Freien Demokraten zu einem zukunftssicheren und optimistischen Europa sowie einem konstruktiven, finanziellen Umgang mit dem Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. Die Beiträge der Nettozahler dürften dabei nicht einseitig erhöht werden. Besonders Deutschland dürfe nicht nur aufgrund der steigenden Mehreinnahmen im Haushalt zur Kasse gebeten werden, so die Überzeugung der Parteiführung.

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