Klimaschutz im Kreis Steinfurt
FDP fordert zeitnahe Antworten

Kreis Steinfurt -

Im Verlauf eines Treffens mit Ulrich Ahlke, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt, hat sich Kreistagsfraktion der FDP über die Arbeit dort informiert. Wie die Liberalen in einer Pressemitteilung schreiben, hat sie insbesondere die Aktivitäten des Vereins „energieland20502 und Energiespar-Konzepte für die kreiseigenen Gebäude und den kreiseigenen Fuhrpark interessiert.

Samstag, 30.06.2018, 12:00 Uhr

Im Verlauf eines Treffens mit Ulrich Ahlke, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt, hat sich Kreistagsfraktion der FDP über die Arbeit dort informiert. Wie die Liberalen in einer Pressemitteilung schreiben, hat sie insbesondere die Aktivitäten des Vereins „energieland20502 und Energiespar-Konzepte für die kreiseigenen Gebäude und den kreiseigenen Fuhrpark interessiert. Die FDP kritisierte in diesem Zusammenhang, dass für die Politik nicht zu erkennen sei, wie die Fahrzeuge des Kreises zukunftssicher und emissionsarm ausgerüstet werden können. Ein solches Konzept habe die FDP bereits Ende 2017 in einem Antrag gefordert und Aussagen dazu im ersten Quartal 2018 erwartet. Im gleichen Zeitfenster sollte von der Kreisverwaltung auch ein Konzept vorgelegt werden, wie die bisher ungenutzten Dachflächen der Gebäude der Kreisverwaltung mit Solar-Panels ausgestattet werden und welche weiteren Energiesparmaßnahmen umgesetzt werden können. Auch dazu lägen, so die FDP, noch keine Vorschläge vor.

In dem Gespräch habe die FDP noch einmal deutlich gemacht, dass sie nunmehr „sehr zeitnah“ Antworten auf ihre Fragen erwarte. Die FDP möchte dazu eine technologieoffene Diskussion anstoßen. Sie setzt sich dafür ein, auch den Themen Wasserstoffgewinnung und Brennstoffzelle mehr Beachtung zu schenken. Mit dem kreiseigenen Fuhrpark und den Bussen der RVM ständen ideale Fahrzeuge für eine umfangreiche Praxiserprobung zur Verfügung.

Die Liberalen möchten den Verein „energieland2050“ stärker in die Diskussion einbinden. Dessen Vernetzung sei bislang zu wenig genutzt worden.

Ahlke habe noch einmal auf die unterschiedlichen Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung hingewiesen. Nicht immer sei das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit federführend. Ahlke habe aber auch eingeräumt, dass er durchaus Möglichkeiten sieht, die Ressourcen des „energieland“-Vereins besser zu nutzen.

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