Ärztliche Versorgung auf dem Land
Laumann erörtert Maßnahmenkatalog

Kreis Steinfurt -

Mit einem breit angelegten Programm will Karl-Josef Laumann dem drohenden Mangel an Hausärzten in der Region begegnen. Der NRW-Gesundheits-, Sozial- und Arbeitsminister war jetzt zu seinen heimischen Parteifreunden in den CDU-Kreisvorstand gekommen, um Maßnahmen zu erläutern, wie die ärztliche Versorgung auf dem Land zukünftig verbessert werden kann.

Montag, 09.07.2018, 08:36 Uhr

Unter anderem soll dienstälteren Ärzten aus Krankenhäusern die Möglichkeit des Quereinstiegs als Allgemeinmediziner gegeben werden. Darüber hinaus sei bereits an jeder NRW-Hochschule eine Professur für Allgemeinmedizin ausgeschrieben worden, damit sich Studenten in dem Fachgebiet spezialisieren können. Schließlich werde eine Landarztquote eingeführt, werden Studienplätze in Witten-Herdecke verdoppelt und soll eine medizinische Fakultät in Bielefeld eröffnet werden.

Mit Blick auf fehlendes Pflegepersonal stellt der Minister fest, „dass wir uns daran gewöhnen müssen, dass unsere Gesellschaft für die Dienstleistungen rund um den Menschen mehr Geld benötigt“. Es müsse Personal nicht nur in Kindertagesstätten, sondern auch in den Schulen, in der Pflege und in der Altenpflege eingestellt werden. Laumann : „Ich mache mir keine Sorgen, dass uns wegen der Digitalisierung die Arbeit verloren geht.“

CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking bedankte sich bei ihrem Kollegen für den Pragmatismus, mit dem er das Thema angehe. Die Unterversorgung im ländlichen Raum beschäftige die Menschen. Deshalb sei es umso wichtiger, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Lösungen zu finden.

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