Petition des Netzwerks für Humanität und Bleiberecht
Signale der Humanität senden

Kreis Steinfurt -

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und Angaben der Internationalen Organisation für Migration, dass in diesem Jahr bereits 1400 Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind, hat die Kreisinitiative Netzwerk für Humanität und Bleiberecht eine Petition an den Landrat des Kreises Steinfurt und die Bürgermeister der 24 kreisangehörigen Städte und Gemeinden geschickt.

Mittwoch, 01.08.2018, 19:00 Uhr

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und Angaben der Internationalen Organisation für Migration , dass in diesem Jahr bereits 1400 Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind, hat die Kreisinitiative Netzwerk für Humanität und Bleiberecht eine Petition an den Landrat des Kreises Steinfurt und die Bürgermeister der 24 kreisangehörigen Städte und Gemeinden geschickt. Sie fordert die Adressaten auf, dem Beispiel der Oberbürgermeister von Köln, Düsseldorf und Bonn zu folgen, die in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert haben, die Seenotrettung im Mittelmeer aus humanitären Gründen wieder zu ermöglichen. Gleichzeitig bieten sie an, in Not geratene Flüchtlinge aufzunehmen.

Ein solches Signal für Humanität wünschen sich auch die Initiative und weitere Aktive in der Flüchtlingshilfe aus dem Kreis Steinfurt. So heißt es in dem Ersuchen unter anderem: „Wir sind bereit und in der Lage, wie schon 2015 gezeigt, Menschen aufzunehmen und ihnen dabei zu helfen, hier eine Perspektive zu entwickeln . . . Bitte tragen Sie unser Anliegen auf allen Ebenen an die politisch Verantwortlichen heran. Geben sie den Kommunen im Kreis Steinfurt die Möglichkeit, ihre menschliche Seite zu zeigen. Gewähren Sie Menschen auf der Flucht ein neues Zuhause und ermöglichen ihnen, uns dabei zu helfen, unseren Sozialstaat aufrecht zu erhalten, indem sie hier leben und arbeiten.“

Per E-Mail sind außerdem der Europa-Abgeordnete Dr. Markus Pieper (CDU), sowie die Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek (CDU), Ingrid Arndt-Brauer (SPD), Kathrin Vogler (Die Linke) um Unterstützung gebeten worden.

Zum Thema

Der komplette Wortlaut des Textes kann nach Aktualisierung der Homepage ab nächster Woche auch online eingesehen werden. Dort gibt es auch die Möglichkeit, die Petition (Kontakt per Mail) zu unterstützen.

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