Landwirtschaftsvertreter treffen Landespolitikerinnen
Dürre-Folgen: Bauern bekommen Hilfe

Kreis Steinfurt -

„Wir unterstützen die Landwirte im Kreis Steinfurt natürlich dabei, die Folgen der Dürre zu bewältigen.“ Das haben Andrea Stullich und Christina Schulze Föcking jetzt in Saerbeck erklärt, wo die beiden CDU-Landtagsabgeordneten aus Rheine beziehungsweise Steinfurt das Grüne Zentrum besucht haben.

Mittwoch, 05.09.2018, 14:54 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.09.2018, 14:54 Uhr
Treffen im Grünen Zentrum (v.l.): Franz-Georg Koers (WLV-Kreisgeschäftsführer), Andrea Stullich, Christina Schulze Föcking (beide MdL, CDU), Benedikt Langemeyer und Carsten Spieker (beide stellvertretende WLV-Kreisverbandsvorsitzende).
Treffen im Grünen Zentrum (v.l.): Franz-Georg Koers (WLV-Kreisgeschäftsführer), Andrea Stullich, Christina Schulze Föcking (beide MdL, CDU), Benedikt Langemeyer und Carsten Spieker (beide stellvertretende WLV-Kreisverbandsvorsitzende). Foto: Marlies Grüter

„Wir unterstützen die Landwirte im Kreis Steinfurt natürlich dabei, die Folgen der Dürre zu bewältigen.“ Das haben Andrea Stullich und Christina Schulze Föcking jetzt in Saerbeck erklärt, wo die beiden CDU-Landtagsabgeordneten aus Rheine beziehungsweise Steinfurt das Grüne Zentrum besucht haben. Die Politikerinnen sind dort mit Vertretern des WLV-Kreisvorstandes zusammengetroffen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, denen sich die Bauernfamilien gegenüber sehen, teilt der WLV in einem Bericht mit.

Christina Schulze Föcking steht dem Landesagrarausschuss der CDU vor und ist Mitglied im Bundesfachausschuss, sowie Vorsitzende der CDU im Kreis Seinfurt. Mit den Arbeitsschwerpunkten Arbeit, Gesundheit, Soziales, Kultur und Medien sowie als Mitglied im Petitionsausschuss ist Stullich ebenfalls mit vielen Themen befasst, die die landwirtschaftlichen Betriebe im Kreis bewegen.

Am Beispiel seines Milchviehbetriebs in Mettingen beschrieb der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Benedikt Langemeyer die Auswirkungen der langen Hitze- und Trockenheitsperiode dieses Sommers auf die Höfe. „Es wird in den Wintermonaten massiv Futter fehlen“, befürchtete Carsten Spieker, ebenfalls stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender. Er ist Sauenhalter in Lienen. Die Betriebe seinen allerdings regional sehr unterschiedlich betroffen.

Die Agrar- und Finanzminister der Länder prüften gerade, welche steuerlichen Hilfen es für die Bauern bei der privaten Risikovorsorge geben könne Das Land NRW sei, so heißt es in dem Bericht des WLV-Kreisverbandes weiter, selbstverständlich bereit, sich an gemeinsamen Hilfen des Bundes und der Länder zu beteiligen. Finanzielle Hilfen dürften nicht mit der Gießkanne, sondern müssten nach Bedürftigkeit verteilt werden, seien sich die Gesprächsteilnehmer einig gewesen.

Darüber hinaus bildeten die Landschaftsplanung im Kreis Steinfurt, aktuelle Straßenbauvorhaben und die Sorge der Landwirte im Raum Ibbenbüren/Mettingen wegen fehlender Transparenz beim Rückzug der RAG aus dem Bergbau weitere Themen des Austausches.

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