CDU-Kreistagsfraktion
Veloroute Triangel – Geduld wird belohnt

Kreis Steinfurt -

Benno Hörst ist viel mit dem Fahrrad unterwegs. Jetzt freut er sich auf eine Route, die bis 2021 fertig sein soll. Schließlich hatte Hörst die „Veloroute Triangel“ 2008 ins Gespräch gebracht.

Dienstag, 26.02.2019, 10:00 Uhr
Der Radweg verbindet Burgsteinfurt, Metelen, Ochtrup, Wettringen, Neuenkirchen und Rheine. 
Der Radweg verbindet Burgsteinfurt, Metelen, Ochtrup, Wettringen, Neuenkirchen und Rheine.  Foto: Kreis Steinfurt

„Die Erhöhung der Freizeitqualität stärkt den ländlichen Raum. Eine gut vernetzte Verkehrsinfrastruktur ist daher für alle Menschen von großer Bedeutung. Vorhandene Radwege auf stillgelegten Bahntrassen bieten dafür gute Beispiele“. So schreibt das CDU-Kreistagsmitglied Benno Hörst (Ochtrup) 2008 an „Leader Steinfurter Land“ und Landrat Thomas Kubendorff .

„Mit der Vernetzung der Radwege“, so Benno Hörst „und die Aussicht auf die Reaktivierung der Bahntrasse Coesfeld-Burgsteinfurt-Rhei ne als mittlerer Radfernweg steigert die sich Attraktivität nochmals“. 2012 wird weiter schriftlich nachgehakt. „Coes ­feld bis Rheine, Rheine Welbergen/Ochtrup und Me­telen, mit Abzweig Metelen/Welbergen bietet sich als eine attraktive Wegführung an. „Eine wunderschöne Triangel“, wie Benno Hörst dann 2014 und auch 2015 noch einmal deutlich formuliert und die Umsetzung einfordert.

Das Projekt „Veloroute Triangel – das schnelle klimafreundliche Radwege-3-Eck“, das ring- oder triangelförmig Rheine, Wettringen, Ochtrup, Metelen, Neuenkirchen und Steinfurt (Burgsteinfurt) verbinden soll läuft nun konkret an, heißt es in einem Bericht der CDU-Kreistagsfraktion. Die Umsetzung ist für die Jahre 2019 bis 2021 geplant, wobei der erste Abschnitt die Strecke Steinfurt (Burgsteinfurt) – Rheine umfasst. Der zweite Abschnitt wird im Jahr 2020 die Strecke Rheine bis Bahnhof Ochtrup umfassen. In einem dritten Abschnitt geht es 2021 um die Umsetzung der Maßnahmen auf dem Abschnitt von Ochtrup, Metelen und Burgsteinfurt.

Ziel sei es, mit dem dann sehr gut ausgebauten Radwegen mehr Berufspendler dazu zu bewegen, statt des Autos das Rad zu nutzen.

Es handelt sich bei der „Triangel“ um ein Vorhaben, dass über das Förderprogramm „Klimaschutz durch Radverkehr“ des Bundesumweltministeriums realisiert werden soll, dessen Förderquote bei 70 Prozent liege. Benno Hörst wird sicher einer der Ersten sein, der den Kurs abfährt und sich an die Anfänge erinnert.

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