VBE formuliert Forderungen
Maßnahmen gegen Lehrermangel

Kreis Steinfurt -

Mit dem anhaltenden Mangel an Lehrern hat sich der Steinfurter Kreisverband Bildung und Erziehung (VBE) auch während seiner Jahreshauptversammlung in Emsdetten beschäftigt.

Donnerstag, 21.03.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 16:34 Uhr
VBE-Vorsitzende Kerstin Ruthenschröer (4.v.r.) und ihre Team haben fünf Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verband geehrt: Reinhard Veerkamp, Torsten Hachmann, Wilfried Hanke (alle 40 Jahre), Klaus Kleyböcker (50 Jahre) und Heinz Quinkenstein (60 Jahre).
VBE-Vorsitzende Kerstin Ruthenschröer (4.v.r.) und ihre Team haben fünf Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verband geehrt: Reinhard Veerkamp, Torsten Hachmann, Wilfried Hanke (alle 40 Jahre), Klaus Kleyböcker (50 Jahre) und Heinz Quinkenstein (60 Jahre). Foto: VBE

Mit dem anhaltenden Mangel an Lehrern hat sich der Steinfurter Kreisverband Bildung und Erziehung (VBE) auch während seiner Jahreshauptversammlung in Emsdetten beschäftigt. Kreisvorsitzende Kerstin Ruthenschröer informierte die Mitglieder über die aktuelle Situation in der Bildungspolitik und darüber, dass in NRW aktuell nur 24,2 Prozent der ausgeschriebenen Stellen im Grundschulbereich besetzt werden konnten.

Um die Attraktivität des Grundschullehramtes zu steigern, fordert der VBE angemessene Rahmenbedingungen für die Arbeit an Grundschulen: A 13 für alle, eine Minderung der Unterrichtsverpflichtung, um Zeit für individuelle Förderung zu haben, den Einsatz einer sozialpädagogischen Fachkraft in jeder Schule, Doppelbesetzung in Klassen des gemeinsamen Lernens und den Einsatz multiprofessioneller Teams.

Zum Abschluss der Versammlung hat Kerstin Ruthenschröer noch mal einmal an die Mitglieder appelliert, gemeinsam daran zu arbeiten, für Verbesserungen in der Schulpolitik und damit an den Schulen vor Ort einzutreten.

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