SPD und WLV tauschen sich aus
„Am Ende müssen Ergebnisse stehen“

Kreis Steinfurt -

Massentierhaltung, Nitrat-Belastung der Böden, Fleischkonsum, Umwelt- und Artenschutz. Die Dauerbrenner der politischen Diskussion, die durch die Klimaschutzbewegung aktuell neuen Auftrieb bekommen, haben auch beim einem Gespräch im Mittelpunkt gestanden, zu dem sich die SPD-Kreistagspolitiker mit Vertretern des Landwirtschaftsverbandes (WLV) in Saerbeck getroffen haben.

Samstag, 03.08.2019, 06:00 Uhr
Die Sozialdemokraten im Kreis Steinfurt suchen den Dialog mit den Landwirten im Kreis Steinfurt.
Die Sozialdemokraten im Kreis Steinfurt suchen den Dialog mit den Landwirten im Kreis Steinfurt. Foto: SPD Kreis Steinfurt

Massentierhaltung, Nitrat-Belastung der Böden, Fleischkonsum, Umwelt- und Artenschutz. Die Dauerbrenner der politischen Diskussion, die durch die Klimaschutzbewegung aktuell neuen Auftrieb bekommen, haben auch bei einem Gespräch im Mittelpunkt gestanden, zu dem sich die SPD-Kreistagspolitiker mit Vertretern des Landwirtschaftsverbandes (WLV) in Saerbeck getroffen haben.

WLV-Kreisvorsitzender Albert Rohlmann verwies auf erhebliche Anstrengungen seiner Berufskollegen: „Gemeinsam haben wir erreicht, dass fast ein Drittel des Kreises Naturschutzfläche ist. Als Verband sensibilisieren und informieren wir unsere Mitglieder in allen Themen von Blühstreifen, Biodiversität und Bodendüngung über Tierhaltung bis hin zum Umgang mit dem Wolf. Uns Landwirten liegt das Thema Umweltschutz am Herzen.“ Gleichzeitig forderte Rohlmann: „Die Politik sollte auf Freiwilligkeit und Kooperation setzen. Am Ende des Tages ist die Landwirtschaft ein Wirtschaftsbetrieb. Wir brauchen mehr Zusammenarbeit und weniger Ordnungsrecht.“

SPD-Vorsitzender Jürgen Coße zeigte Verständnis für die Situation der Bauern, pochte, wie es in dem Bericht der Sozialdemokraten heißt, zugleich aber auf das Gestaltungsrecht der Politik: „Uns sind die Erfahrungen aus der Praxis wichtig für unsere Entscheidungen. Solange es mit Freiwilligkeit und Kooperation geht, sind wir dafür. Am Ende müssen aber Ergebnisse stehen. Und da gibt es im Bereich der Landwirtschaft in ganz Deutschland noch viel zu tun.“

Die SPD schließt daher nicht aus, politisch einzugreifen, bekräftigte jedoch, stets den Dialog suchen zu wollen, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Weitere Arbeitstreffen seien geplant.

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