Corona-Krise
Mehr Fallzahlen, neue Ernte-Plattform

Kreis Steinfurt -

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Steinfurt lag – Stand Donnerstagnachmittag – bei 298 (Vortag: 269). 31 Menschen davon sind wieder gesund, sodass sich aktuell 267 (237) Infizierte in der Isolierung befinden.

Donnerstag, 26.03.2020, 17:01 Uhr aktualisiert: 26.03.2020, 17:09 Uhr
Corona-Krise: Mehr Fallzahlen, neue Ernte-Plattform
(Symbolfoto) Foto: colourbox.de

1341 Menschen sind im Kreisgebiet aktuell in Quarantäne. Aus der Quarantäne wurden bisher 654 Menschen entlassen. 

In folgenden Kommunen im Kreis waren bis Donnerstagnachmittag Menschen erkrankt:

  • Altenberge: 9 Personen (Vortag: 7);
  • Emsdetten: 45 (45);
  • Greven: 25 (22);
  • Hopsten: 6 (6);
  • Hörstel: 11 (9);
  • Horstmar: 3 (2);
  • Ibbenbüren: 30 (27);
  • Ladbergen: 1 (1);
  • Laer: 7 (7);
  • Lengerich: 4 (2);
  • Lotte: 5 (2);
  • Metelen: 3 (3);
  • Mettingen: 4 (3);
  • Neuenkirchen: 6 (5);
  • Nordwalde: 8 (8);
  • Ochtrup: 5 (5);
  • Recke: 9 (7);
  • Rheine: 41 (41);
  • Saerbeck: 7 (8);
  • Steinfurt: 19 (16);
  • Tecklenburg: 2 (2);
  • Westerkappeln: 2 (1);
  • Wettringen: 12 (8).

Weiter ohne Erkrankung war Lienen. 

Der Bundesverband der Maschinenringe startet ab sofort gemeinsam mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium die Online-Plattform www.daslandhilft.de . Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Menschen her, deren bisheriger Erwerb aufgrund

der Corona-Krise weggefallen ist, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu vermitteln. Über die regionale Suche finden Landwirte und Helfer im Kreis Steinfurt zusammen. Es werden keine Registrierungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben. 

Die Kreishandwerkerschaft fordert angesichts der großen finanziellen Sorgen der kleinen und mittleren Handwerksunternehmen in der Region, dass die Regelungen des gerade in der Corona-Krise angepassten Kurzarbeitergeldes nicht nur für Beschäftigte und Leiharbeiter Anwendung finden, sondern auch für Auszubildende in den Betrieben.

Das droht bei Verstößen gegen die Corona-Verordnungen

1/10
  • Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht direkt verwandt sind, werden 200 Euro von jedem Beteiligten fällig.

    Foto: dpa
  • Der Verzehr von Außer-Haus-Speisen näher als 50 Meter am Restaurant oder Imbiss kostet 200 Euro.

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  • Verstöße gegen das Besuchsverbot in Krankenhäusern und Altenheimen kosten 200 Euro.

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  • Wer die Hygiene-Vorkehrungen bei einer Beerdigung nicht einhält oder den Mindestabstand von 1,5 Meter bricht, zahlt 200 Euro.

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  • Verbotenes Picknicken oder Grillen kostet 250 Euro pro Teilnehmer.

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  • Wer trotz Verbots Sportveranstaltungen organisiert, zahlt 1000 Euro.

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  • Wer ein Restaurant weiterhin betreibt, muss 4000 Euro zahlen.

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  • Für das Betreiben einer Bar, Diskothek oder eines Fitnessstudios werden 5000 Euro fällig.

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  • Öffentliche Ansammlungen von mehr als zehn Menschen werden als Straftat angesehen und mit Geld- oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet.

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  • Für die Teilnahme an einer nicht gestatteten Veranstaltung werden 400 Euro verhängt.

    Foto: dpa
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