Wie der Forst der Zukunft entsteht
Unser Wald ist krank, aber die Lage ist nicht hoffnungslos

Kreis Steinfurt -

Was „Friederike“ am 18. Januar 2018 in Lintels Brook zwischen Emsdetten und Nordwalde anrichtete, das hat der für Steinfurt und Nordwalde zuständige Revierförster Jan-Dirk Hubbert von „Wald & Holz NRW“ bis heute nicht vergessen. Das Orkantief zog den ganzen Tag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h über die Region und sorgte für schwerste Verwüstungen in den Wäldern, vor allem in den Fichtenschonungen. Hubbert: „Tags darauf war für mich die Welt eine andere.“ Von Michael Hagel
Dienstag, 29.09.2020, 19:04 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 29.09.2020, 19:04 Uhr
Wie der Forst der Zukunft entsteht: Unser Wald ist krank, aber die Lage ist nicht hoffnungslos
Hier wächst der Wald der Zukunft heran: Heinz-Peter Hochhäuser, Leiter des Regionalforstamts Münsterland (l.), und Jan-Dirk Hubbert, Revierförster für Steinfurt und Nordwalde, in einem Areal, in dem 2018 etliche Baumartenneu angepflanzt worden sind. „Risikostreuung“ lautet die Losung der Experten. Foto: Hagel
In Lintels Brook lagen die Fichten über Hunderte von Metern platt am Boden. „Der Sturm hat die alle umgeworfen, die lagen da wie Mikadostäbchen“, sagt Hubbert. Ein Graben neben der Schonung wirkte wie eine zusätzliche Düse, nur alte Buchen am Rand hielten den Urgewalten stand. „Friederike“ hatte in dem Waldstück einen monströsen Windwurf verursacht.
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