Wutbürger, Demokratiefeinde und Hassprediger
Landrat und Kreispolitiker fordern keine Toleranz gegenüber Intoleranz

Kreis Steinfurt -

Vor Weihnachten hat Landrat Dr. Martin Sommer noch im Kreistag über das Phänomen Wutbürger, Demokratiefeinde und Hassprediger gesprochen. Nach den Ereignissen rund um das Kapitol in Washington, ist das Thema aktueller denn je. Auch im Kreis Steinfurt. Von Michael Hagel
Donnerstag, 07.01.2021, 17:38 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.01.2021, 17:38 Uhr
Wutbürger, Demokratiefeinde und Hassprediger: Landrat und Kreispolitiker fordern keine Toleranz gegenüber Intoleranz
Wutbürger am Werk: So ging es am Mittwoch im Kapitol in Washington zu. Szenen, die an den Grundfesten der Demokratie rütteln. Foto: dpa

Als  Landrat Dr. Martin Sommer  kurz vor Weihnachten im Kreistag in Rheines Stadthalle seine Rede zur Haushaltseinbringung 2021 hielt, nahm er sich länger Zeit, etwas zum Phänomen Wutbürger und Demokratiefeindlichkeit zu sagen.  Die unfassbaren Ereignisse am Mittwoch rund um das Kapitol in Washington zeigen , wie brandaktuell dieses Thema in vielen westlichen Demokratien ist. Zwar nicht vordergründig, aber natürlich auch im Kreis Steinfurt.

Sein persönliches Unwort des Jahres sei das Wort „Wutbürger“, sagte Sommer seinerzeit. „Weil ich nicht verstehe, wie man wütend sein kann auf dieses Gemeinwesen, das uns ein auf der Welt sehr seltenes Maß an Freiheitsrechten gewährt und auf das wir stolz sein dürfen.“ Kritik an politischen Entscheidungen gehöre ganz essenziell zu diesen Freiheitsrechten. Aber Wut?

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