Ladbergen
Kunst, Korn und Erinnerungen

Mittwoch, 15.08.2007, 14:08 Uhr

Ladbergen . Es ist schon bemerkenswert, wenn sich eine Abiturientia nach 55 Jahren fast vollzählig wiedertrifft und dabei diese Treffen alljährlich wiederholt. Der Abi-Jahrgang 1952 des Tecklenburger Graf-Adolf-Gymnasiums, darunter auch Ladberger , traf sich dieses Mal in heimischen Gefilden, nachdem vorhergehende Treffen in Burgdorf, Düsseldorf, Bielefeld, Lage, Osnabrück und anderen Orten stattfanden.

Die ehemalige Klasse 9 b hält seit je zusammen wie Pech und Schwefel; aus ehemaligen Mitschülern sind echte Freunde geworden, wie die Westfälischen Nachrichten 2002 anlässlich des „Goldenen 50“ zum Jubiläum titelten.

Jetzt gab es wieder ein zweitägiges Treffen das in „Altevogts Hütte“ in der Ladberger Waldseestraße mit einem kleinen Empfang seinen Anfang nahm. Zur Mittagszeit führte die Fahrt nach Ibbenbüren , wo die Arbeitsweise der „Teutoburger Ölmühle“ von Dr. Christian Schein sachkundig erläutert wurde. Die Rapsölmühle mit ihrem Gründer, Dr. Michael Rass , erhielt bekanntlich erst kürzlich den bedeutenden Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“, die vorerst höchste Auszeichnung für Dr. Rass und sein Team, der seit der Gründung im Jahr 2001 bereits mehrere bedeutende Prämierungen auf Landesebene einheimsen konnte.

Von Ibbenbüren fuhr die Gemeinschaft zum „Kunst- und Ausstellungshaus“ Kloster Gravenhorst, ehe sich alle am frühen Abend des ersten Tages im Tecklenburger Hotel „Bismarckhöhe“ zum gemütlichen Ausklang mit Abendessen trafen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück am sonnigen Sonntagmorgen ging die Fahrt nach Saerbeck, wo das Brennerei-Museum besichtigt wurde. Das Motto des Museums: „Wie aus Korn Korn wird“. Die ehemaligen Graf-Adolf-Schüler staunten über die Arbeitsgänge und Produkte, wie am Ende Getreide flüssig gemacht wurde.

Nach dem Mittagessen im Hotel „Stegemann“ in Westladbergen zerstreuten sich die ehemaligen Klassenkameraden, um in ihre Heimatorte zu fahren, in der Überzeugung, ein harmonisches und schönes Wochenende mit vielen alten Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit und zahlreichen neuen Einblicken in moderne Techniken verlebt zu haben.

Die Vorfreude auf das nächste Treffen im Juli kommenden Jahres beflügelte sie auf ihrem Heimweg.

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