Ladbergen
Die „Asse“ legen sich ins Zeug

Montag, 17.09.2007, 15:09 Uhr

-rei- Ladbergen . Mächtig ins Zeug legten sich am Sonntagnachmittag die Teilnehmer des erstmalig in Hölter stattfindenden Tauzieh-Wettbewerbs. Wurde der Kampf in den letzten Jahren immer anlässlich des Schützenfestes in Wester ausgetragen, zeichneten nun die Mitglieder des Schützenvereins Hölter für die Mannschaftsaustragung verantwortlich. Am Schießstand des Vereins an der früheren Gaststätte Heideblümchen kamen vier Vereine zum Tauziehen zusammen, die insgesamt neun Teams ans Seil schickten.

Teilnehmer waren dabei die A- und B-Gruppe und die Altherrenmannschaft des Schützenvereins Hölter, die A- und B-Gruppe sowie die Damenmannschaft der Landjugend Ladbergen, der Schützenverein Kattenvenne und die Schützen aus Wester.

Vor Beginn des Gefechtes wurden die Teilnehmer über die Regeln aufgeklärt. So sind zum Beispiel keine Auswechslungen innerhalb einer Mannschaft zulässig, das Seil darf aus Sicherheitsgründen nicht losgelassen werden. Zudem ist das Tragen von Stollenschuhen nicht erlaubt. Der Organisator des Wettkampfes, Helmut König vom Schützenverein Hölter und die Schiedsrichter Erich Schallenberg und Herwart Schröer hatten stets ein Auge auf die Wettbewerbsteilnehmer.

Jeweils acht Personen einer Mannschaft mussten sich am 25 Meter langen Tau beweisen und es zwei Meter über die Mittelmarkierung ziehen. Dabei wurde so mancher Mitspieler auch mal über das Feld geschleift. Zwischen vier und 55 Sekunden reichte die Zeitspanne, in der das Tau über die Seite gezogen wurde. In etlichen Durchgängen traten die Mannschaften gegeneinander an, dabei waren die männlichen Teilnehmer den Damen kräftemäßig überlegen.

Aber auch in den Pausen, die den Teams zur Erfrischung dienten, war das Hanfseil in fester Hand. Der Nachwuchs der Schützenvereine trat gegeneinander an, mit etwas erwachsener Unterstützung gelang es so auch mal den Mädchen, die Jungen über das Feld zu ziehen.

Die Auswertung der offiziellen Mannschaftskämpfe übernahmen Frederik Bittner und Hans-Jürgen Bettler, die gegen Ende die qualifizierten Gruppen ins Finale riefen. Ein letztes Mal hieß es „Hände ans Seil“. Mit vereinten Kräften siegten letztendlich die „Asse“ von der Landjugend gegen die „Joker“ der Landjugend Ladbergen. Als ersten beziehungsweise zweiten Preis gab es 50 und 30 Liter Bier. Den dritten Platz belegte das Team des Schützenvereins Hölter 1. Vierter wurde der Schützenverein Wester.

Die Frauenmannschaft der Landjugend setzte sich im Ziehen um den letzten Platz gegen den Schützenverein Kattenvenne von 1900 durch und errang somit den vorletzten Platz.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde kräftig der Grill eingeheizt. Leckere Würstchen und kühle Getränke sorgten für die nötige Erfrischung und Stärkung der Mannschaften und der Zuschauer.

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