Ladbergen
Neue Heimat für alte Geräte

Mittwoch, 01.12.2010, 23:12 Uhr

Ladbergen - Der Heimatverein nimmt eine tragende Rolle im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde Ladbergen ein. Immerhin zählt der Verein nach Angaben seines Vorsitzenden Heinrich Lagemann zurzeit 476 Mitglieder. Ihr Domizil haben die Freunde der Historie seit dem Jahr 2002 auf dem Hof Jasper-Hildebrand, Am Aabach 9.

Die Ausstellungsfläche wird zurzeit um eine 150 Quadratmeter große Scheune erweitert. Jetzt informierten sich Bürgermeister Udo Decker-König und Christian Top-hoff, Filialleiter der Kreissparkasse, während eines Ortstermins über den Fortschritt der Bauarbeiten. Das Geldinstitut unterstützt die Renovierung der Scheune mit einem größeren Betrag.

„Das Bauvorhaben ist noch nicht fertig, aber es hat Formen angenommen“, berichtet Heinrich Lagemann. Stolz zeigt er auf das landwirtschaftliche Gebäude und ergänzt: „Für die Nachwelt wird das von Vorteil sein.“

Auf der zusätzlichen Ausstellungsfläche sollen vornehmlich landwirtschaftliche Großgeräte von historischem Wert gezeigt werden.

Die offizielle Eröffnung soll im kommenden Frühjahr erfolgen. Bis es soweit ist, legen sich die Mitglieder des Heimatvereins noch kräftig ins Zeug. „Wir machen viel in Eigenleistung, einige Arbeiten übernehmen Fachfirmen“, erläutert Lagemann. So hat die Scheune ein neues Dach bekommen und das Fachwerk ist restauriert. Bald werden Fenster eingesetzt.

„Wir sind dankbar für jeden Euro, den wir bekommen“, bedankt sich Lagemann für die großzügige Unterstützung der Kreissparkasse. Tophoff zeigt sich beeindruckt vom Engagement des Heimatvereins, „traditionelle Bräuche zu fördern, finden wir gut. Das unterstützten wir gerne.“

Für Bürgermeister Decker-König ist das Heimatmuseum eine „Herzensangelegenheit“. Bedeutsam scheint für ihn der Bildungswert zu sein. „Hier erfahren wir etwas über die Herkunft unseres Ortes und seine Entwicklung.“

Heinrich Lagemann nutzte den Ortstermin auf dem Hof Jasper-Hildebrand, um sich für die gute Zusammenarbeit bei den Pächtern zu bedanken: „Ohne Petra und Diethelm wäre hier vieles nicht möglich.“

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