Kandidaten präsentiert
Pfarrstellen Ende November besetzt?

Ladbergen -

Dörthe Philipps und Ingo Göldner sollen die neuen Pfarrer in Ladbergen werden. Stimmt das Presbyterium zu, können die Beiden bereits Mitte November ihren Dienst aufnehmen.

Dienstag, 02.10.2012, 20:10 Uhr

Das Gremium habe am Montagabend den offiziellen Vorschlag der Landeskirche zur Kenntnis genommen, berichtete gestern Michael Hopf , beim evangelischen Kirchenkreis zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Normalerweise würden die Pfarrer gewählt, was allerdings länger dauere. Die Ladberger hätten ein beschleunigtes Verfahren gewünscht. Dieses so genannte Vorschlagsverfahren sieht so aus, dass die Landeskirche Kandidaten präsentiert. Diese müssen dann Probepredigten halten und Unterricht geben. Dann erfolgt der endgültige Beschluss des Presbyteriums .

Der Zeitplan steht bereits. Am 14. Oktober hält Dörthe Philipps die Probepredigt, am 21. Oktober ist Ingo Göldner an der Reihe.

Am 25. Oktober kommt dann das Presbyterium zusammen. Spricht es sich für die beiden Kandidaten aus, ist noch eine Einspruchsfrist einzuhalten, die am 11. November abläuft.

Wenn alles fix gehe, könnten Dörthe Philipps und Ingo Göldner ihren Dienst noch im November antreten. „Die offizielle Einführung, eine Doppel-Einführung, ist am ersten Advent um 10 Uhr geplant“, teilt Hopf weiter mit.

Beide haben eine 75-Prozent-Stelle. Dörthe Philipps stammt aus Dortmund und ist derzeit noch in Ibbenbüren tätig. Sie wird das Pfarrhaus an der Breedenstraße beziehen. Sie ist verheiratet. Die Pfarrerin sei eine sehr begabte und erfahrene Kirchenmusikerin und ausgebildete Sängerin, erzählt Hopf weiter im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten .

Ingo Göldner kommt gebürtig aus Siebenbürgen. Er ist ledig und hat seinen aktuellen Wirkungskreis in Rheine. Er wird künftig am Lenhartzweg neben dem evangelischen Gemeindehaus wohnen. Sein Schwerpunkt, schildert Hopf, sei die Ökumene – nicht nur vor Ort, sondern international. Er verfüge über sehr viele Kontakte.

Superintendent André Ost freut sich, dass die Beiden dem Kirchenkreis erhalten bleiben und die Vakanz in Ladbergen bald beendet ist.

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