Badegewässerbericht der EU
Bestnote für die Buddenkuhle

Ladbergen -

Exzellent – so lautet das Ergebnis der taufrischen EU-Studie zur Qualität des Wassers in Badeseen für die Buddenkuhle in Ladbergen. Und auch wenn das Wetter jetzt noch nicht zum Baden einlädt, begeistert das Ergebnis.

Freitag, 24.05.2013, 07:05 Uhr

Der Sprung ins kühle Nass lockt die Besucher zum Badesee Buddenkuhle.
Der Sprung ins kühle Nass lockt die Besucher zum Badesee Buddenkuhle. Foto: Mareike Stratmann

Temperaturen von zehn Grad Celsius und weniger machen zur Zeit zwar wenig Lust auf Baden im See. Doch wenn die Sonne die Wolken zur Seite schiebt und die Temperaturen wärmer werden, dann steigt auch die Lust auf den Sprung ins Kühle Nass. Und dazu besteht in Ladbergen ausreichend Gelegenheit. Die beiden Badeseen Buddenkuhle – Betreiber ist die „Regenbogen-Ferienanlage Ladbergen – und Waldsee – Ulrich Haarlammert , Eigentümer des angrenzenden Campingplatzes hat den See von der Gemeinde gepachtet – locken bei sommerlichem Wetter zahlreiche Gäste.

Und die kommen in Scharen. Denn ihnen ist klar, in den beiden Binnengewässern können sie sich bedenkenlos eine erfrischende Abkühlung verschaffen. Dies wurde soeben durch die am Dienstag erschienene EU-Studie zur Qualität verschiedener Gewässer in Europa bestätigt.

Exzellent lautet das Ergebnis für die „Buddenkuhle“. Das freut auch Bademeister Hagen Jendrechak. 2295 Badestellen standen deutschlandweit auf dem Prüfstand. Darunter nur acht Standorte, die mit „Schlecht“ bewertet wurde – jedoch liegt keine davon in NRW.

Warum die Buddenkuhle eine solch hervorragende Qualität hat, erklärt sich durch die Anlage des Sees. Rund zehn Hektar ist das Gewässer – eine ehemalige Kiesgrube – groß und an den meisten Stellen zwischen sieben und zehn Metern tief. Außerdem ist der See weder von einem Zulauf- noch Ablauf beeinträchtigt. Nur Regen- und Grundwasser speisen die Buddenkuhle. „Das macht die Selbstreinigung aus“, sagt Hagen Jendrechak. Als in Sommern mit besonders heißen Temperaturen zahlreiche Seen zu kippen drohten, konnte in der Buddenkuhle noch bedenkenlos geschwommen werden. „Wir sind bisher – auch an ganz heißen Tagen – nicht über eine Wassertemperatur von 22 Grad hinaus gekommen, weil immer wieder kaltes Wasser aus den tiefen Bereichen nach oben strömt“, so Jendrechak weiter.

Regelmäßiges Beschneiden des Uferbewuchses und die Fische – überwiegend Karpfen und Hechte – tragen zu dem gesunden Öko-System der Buddenkuhle bei. Schwimmer müssen sich jedoch aufgrund des Fischbestandes keine Sorgen machen. Im Badebereich halten sich die Tiere aufgrund der Wasserbewegung nicht auf.

Auch wenn die Badesaison an beiden Seen bereits seit einigen Tagen läuft, so verirren sich bisher selten Badegäste an die Strände. „ Pfingsten waren die ersten Schwimmer im Wasser“, sagt Ulrich Haarlammert. Das Wetter beschere der Freiluftsaison einfach einen zu schlechten Start. Aber auch am Waldsee ist man für die guten Tage des Sommers bestens vorbereitet. Denn auch wenn der See nicht in der EU-Studie auftaucht, so ist auch hier die Wasserqualität bestens. Alle zwei bis vier Wochen werden Wasserproben entnommen und von einem Institut in Osnabrück untersucht, erläutert Haarlammert.

So steht bei den ersten Sonnenstrahlen wohl dem Motto „Pack die Badehose ein. . .“ nichts mehr entgegen.

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