Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
Vorbildliche Wirtschaftsförderung

Ladbergen -

Überaus positiv fiel der Bericht der Wirtschaftsförderung jetzt im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss aus. Ingo Kielmann berichtete aus dem Arbeitskreis und von anstehenden Projekten.

Samstag, 18.05.2013, 08:05 Uhr

 
  Foto: Mareike Stratmann

Überaus zufrieden konnte Ingo Kielmann in der jüngsten Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses den Bericht der Wirtschaftsförderung für das vergangenen Jahr vortragen. Denn was das Wirtschaftsförderungskonzept betrifft nimmt das Heidedorf eine Vorreiterrolle ein. „Nicht jede Gemeinde in unserer Größe hat ein Wirtschaftsförderungskonzept“, machte Kielmann im Rahmen der Sitzung deutlich. Immer wieder erhalte er deswegen Anfragen von anderen Kommunen.

Mit guten Nachrichten konnte Ingo Kielmann den Bericht eröffnen. Zwar könne die Gemeinde selbst keine Zahlen bezüglich Arbeits- und Ausbildungsplätzen erheben, allerdings könne man auf die Datenerhebung des Kreises Steinfurt verweisen. Danach sei sie Zahl der Beschäftigten in Ladbergen im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent gestiegen.

Weiterhin auf der Agenda des Wirtschaftsförderungskonzeptes stehe die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Dazu gehöre auch die Versorgung mit Glasfaserkabeln. So stünde bereits jetzt fest, dass durch die „teutel GmbH“ der Stadtwerke Lengerich die Voraussetzungen für eine zeitgemäße Breitbandversorgung geschaffen werde. Auch der Hafen könne über den Flughafen Münster-Osnabrück entsprechend ausgestattet werden. „Allerdings ist der Gemeinde bisher keine Firma bekannt, die einen Anschluss möchte“, sagte Bürgermeister Udo Decker-König zu diesem Thema. Aber dennoch, das Angebot für Breitbandversorgung stehe, ergänzte Ingo Kielmann. Und fügt hinzu: „Wer die Musik bestellt, der muss sie natürlich auch bezahlen.“

Positives konnte der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters auch hinsichtlich der Vermarktung der Gewerbeflächen vermelden. In den Gewerbegebieten „Zur Königsbrücke“ und „Espenhof“ seien noch Flächen zu erwerben, erläuterte er. Dort werden die Grundstücke mit 31 und 29,50 Euro pro Quadratmeter gewerblich genutzter Fläche vermarktet. Hinzu käme im Gebiet „Espenhof“ das Angebot der Alternativen Preisgestaltung in Abhängigkeit zu den von den Unternehmen geschaffenen Arbeitsplätzen. Diese Option sei allerdings noch nicht abgefragt worden, erläutert Kielmann. Dennoch wolle man die Möglichkeit weiter anbieten. Zustimmendes Kopfnicken bei den Ausschussmitgliedern an diesem Punkt.

Entsprechend zur Ansiedlung von Gewerbebetrieben, soll es auch im privaten Bereich weiter voran gehen. Denn neue Arbeitsplätze verlangen auch neuen Wohnraum und dafür entsprechendes Bauland. Hier sei man am Ball, sicherte der Bürgermeister den Ausschussmitgliedern zu.

Gut etabliert hat sich auch das Unternehmerfrühstück, so dass dies auch in diesem Jahr wieder stattfinden soll. Den Bericht gibt es im Netz unter 

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