Diskussion über Bushaltestellen
Sicherheit spricht für Wendeplatz

Ladbergen -

Die Ladberger Sozialdemokraten haben die Frage nach der Verlegung von Bushaltestellen für sich beantwortet: Sie plädieren für einen Wendeplatz im Bereich der Fußgängerbrücke an der Lengericher Straße.

Freitag, 28.06.2013, 14:06 Uhr

Bei einem Diskussionsabend des SPD-Ortsvereins wurde unter anderem das Thema Dorfstraße und die damit verbundene Verlegung von Bushaltestellen besprochen.

„Schön, dass aufgrund unseres Antrages der Schwerlastverkehr im Dorfkern der Vergangenheit angehört“, merkte Ratsfrau Elisabeth Hartmann an. Somit seien auch die Busse zur Durchfahrt der Dorfstraße nicht mehr berechtigt, heißt es in einem Bericht des Ortsvereins.

Die SPD-Fraktion steht nach eigenen Angaben noch immer hinter ihrem Antrag, die Haltestellen „Sparkasse“ und „Christiäner“ in den Bereich der Fußgängerbrücke an der Lengericher Straße zu verlegen und zwar in Form eines Wendeplatzes innerhalb des gemeindeeigenen Grundstückes.

„Die Verkehrssicherheit, insbesondere für unsere Kinder, hat für uns höchste Priorität“, erklärte Polizist Rüdiger Ullmann. Die wartenden Fahrgäste stünden in sicherem Abstand zur stark frequentierten Lengericher Straße und könnten gefahrlos einsteigen.

Außerdem wäre diese zentrale Haltestelle entweder über einen neuen Zugang vom Friedenspark oder über die Fußgängerbrücke erreichbar. Kinder aus den neuen Baugebieten könnten gefahrlos, weil ohne jegliche Straßenquerung, die Busse in beide Richtungen erreichen. Zudem wäre diese Haltestelle jederzeit um Auto- und Fahrradstellplätze erweiterbar.

„Es handelt sich um eine Investition in die Zukunft. Die Bürger Ladbergens dürfen nicht im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs abgehängt werden“, argumentierte Fraktionsvorsitzender Thomas Kötterheinrich. Dazu gehöre auch eine Haltestelle, die künftig von allen Buslinien angefahren werden könne. „Insbesondere denke ich hier an die Osnabrücker Linie X151 oder an einen eventuellen Ersatzbus für den S 50“, so Kötterheinrich weiter.

Die Genossen sind weiter der Meinung, dass die Haltestelle Rocklage, die dringend sanierungsbedürftig sei, aufgegeben werden könnte. Die Sanierungskosten von rund 20 000 Euro würden dann eingespart.

Die neue Haltestelle würde laut Verwaltung circa 100 000 Euro kosten, schreiben die Sozialdemokraten. Die Kosten des Alternativvorschlages der CDU, die Haltestelle in den Bereich des Kreisverkehrs an die Grevener Straße (jetzige Ersatzhaltestellen) zu verlegen, betragen rund 65 000 Euro. Mit den Sanierungskosten (Haltestelle Rocklage) kämen auf die Gemeinde Ausgaben von 85 000 Euro. Eine Erweiterung für andere Buslinien beziehungsweise Pkw-Stellplätze wäre nicht möglich, schreibt der Ortsverein.

„Für Mehrkosten in Höhe von lediglich 15 000 Euro hätten wir eine zukunftsweisende, verkehrssichere und zentrale Haltestelle, die jederzeit erweiterbar wäre. Das sollten uns der öffentliche Personennahverkehr und die Verkehrssicherheit für die Bürger wert sein“, argumentierte der Vorsitzende Klaus Buddemeier.

 

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